Wahl in Südafrika :
„Wir müssen uns mit dem drohenden Untergang des Schiffes befassen“

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Der frühere südafrikanische Präsident Jacob Zuma von der Partei uMkhonto weSizwe (MK) am Samstag im IEC-Wahlzentrum in Johannesburg
Der frühere südafrikanische Präsident Jacob Zuma von der Partei uMkhonto weSizwe (MK) am Samstag im IEC-Wahlzentrum in JohannesburgAFP

Der Afrikanische Nationalkongress (ANC) verliert erstmals seit 30 Jahren die absolute Mehrheit. Sie sucht nun Koalitionspartner, aber das könnte schwierig werden.

In einer schweren Stunde für den Afrikanischen Nationalkongress (ANC) hatte Fikile Mbalula doch noch einen Moment für einen Scherz gefunden. Der Sieg der „Orlando Pirates“, der Fußballmannschaft aus Soweto, gegen die „Mamelodi Sundowns“ aus Pretoria habe gestern seine Laune gebessert, sagte der Generalsekretär der südafrikanischen Regierungspartei am Sonntagmorgen im Wahlzentrum der Unabhängigen Wahlkommission (IEC) nahe Johannesburg. Vorausgegangen waren drei Tage, in denen die ANC-Delegierten auf den Bildschirmen das größte Wahldebakel ihrer Partei in der Geschichte miterlebten, als die Stimmen für den ANC auf zuletzt nur noch knapp 40 Prozent rutschten, während uMkhonto weSizwe (MK), die Partei des früheren Präsidenten Jacob Zuma, sich sukzessive auf mehr als 14 Prozent verbesserte.

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