Russlands Fernsehen über Krieg :
„Später werden wir es bis nach Kiew schaffen“

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Zerstörte Stadt: Eine undatierte Aufnahme aus Bachmut, veröffentlicht am 21. Mai von der ukrainischen Armee.
Zerstörte Stadt: Eine undatierte Aufnahme aus Bachmut, veröffentlicht am 21. Mai von der ukrainischen Armee.AFP

Nach der angeblichen Eroberung Bachmuts schwelgt Russlands Staatsfernsehen in Siegesphantasien. Abermals wird davon gesprochen, die ganze Ukraine unter russische Kontrolle zu bekommen.

Wer wissen will, wie die Welt durch die Linse der russischen Staatsmedien aussehen soll, ist bei den sonntagabendlichen „Nachrichten der Woche“ mit dem Fernsehmoderator Dmitrij Kisseljow an der richtigen Adresse. Der Blick lohnt besonders nach wichtigen Ereignissen und solchen, die der Kreml dazu erklärt. Wie die angebliche Einnahme von Bachmut. Auch viele Russen haben mitbekommen, dass um das ostukrainische Städtchen monatelang erbittert gekämpft wurde. Dann erklärte der Anführer der „Wagner“-Miliz, Jewgenij Prigoschin, am vergangenen Samstag, seine Leute hätten Bachmut, für die Invasoren „Artjomowsk“, gänzlich er­obert.

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