IStGH-Präsidentin : Im Kreuzfeuer der Weltpolitik

Tomoko Akane steht an der Spitze des Internationalen Strafgerichtshofes. Den USA ist sie ein Dorn im Auge. Dabei hat sie eine persönliche Beziehung zu dem Land.
Der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) spitzt sich weiter zu. Erst vor wenigen Wochen hatte US-Außenminister Marco Rubio angekündigt, das Gericht notfalls „Stein für Stein“ zu demontieren. Diesen Worten lässt er jetzt weitere Taten folgen. Im Fokus: die Präsidentin des IStGH, Tomoko Akane. Seit wenigen Tagen findet sich auch ihr Name auf einer amerikanischen Sanktionsliste wieder. Die Folgen sind weitreichend: Eine Einreise in die Staaten ist nicht mehr möglich; dort belegenes Vermögen ist gesperrt. Amerikanische Dienstleistungen, seien es Zahlungsdienste oder Software, könnten von einem auf den anderen Tag nicht mehr verfügbar sein.
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
- Mit einem Klick online kündbar





