Erste Wahlen nach Assad : Was man von Syriens neuem Parlament erwarten darf – und was nicht

Die sogenannten Wahlen können dem syrischen Übergangspräsidenten Scharaa kaum demokratische Legitimation bieten. Aber wenn Minderheiten eine Repräsentation und ein Forum erhalten, wäre schon etwas gewonnen.
Eine Schweizer Demokratie wird man in einem Land nicht auf Anhieb erwarten dürfen, das von mehr als einem Jahrzehnt Bürgerkrieg zerrissen ist. In diesem Licht sind die sogenannten Wahlen in Syrien zu sehen, wenn ein Drittel der Abgeordneten des neuen Parlaments vom Übergangspräsidenten ernannt wird und die übrigen von indirekt bestimmten Wahlausschüssen.
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