Nach dem Tod Elisabeths : Die Monarchie und ihre Schwachstelle

Sie war der Mensch, dem die Briten am meisten vertrauten, der Ruhepol in unruhigen Zeiten. Gerade jetzt, wo wieder ein Krisenwinter droht, wird Elisabeth II. vielen als emotionale Stütze fehlen.
Die großen politischen Entscheidungen in London werden schon seit mehr als hundert Jahren woanders getroffen. Trotzdem hat sich durch den Tod von Königin Elisabeth II. im Alter von 96 Jahren eine gewaltige Lücke im Vereinigten Königreich aufgetan. Staatsrechtlich gibt es natürlich kein Interregnum. Seit dem Moment des Todes seiner Mutter ist Charles III. König und Oberhaupt des Commonwealth. Aber Titel sind das eine, die sie tragende Persönlichkeit etwas ganz anderes.
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