Bericht zum Amoklauf in Uvalde : 77 Seiten schildern kollektives Versagen

Ein Untersuchungsbericht über den Amoklauf in Uvalde hat personelle Konsequenzen. Die Hinterbliebenen treibt vor allem das Verhalten der Einsatzkräfte um.
Der Bericht des Untersuchungsausschusses beginnt mit kurzen Porträts der 21 Opfer. Nevaeh Alyssa Bravo habe jeden zum Lachen gebracht, Amerie Jo Garza ihren drei Jahre alten Bruder jeden Morgen vor der Schule zum Abschied geküsst. Jayce Carmelo Luevanos sei verrückt nach Dinosauriern gewesen. Der Name des Täters, der 19 Viertklässler und zwei Lehrerinnen an einer Grundschule in Texas erschossen hatte, findet sich dagegen nicht auf den 77 Seiten. Der Achtzehnjährige, der später von der Polizei erschossen wurde, solle nicht „verherrlicht“ werden, schreibt das Untersuchungskomitee zum Massaker an der Robb Elementary School in Uvalde am 24. Mai.


