Tunesien : Präsident Saïed behält alle Macht

Tunesiens Präsident Kaïs Saïed spricht von geplanten Attentaten auf ihn. Seine Kritiker werfen ihm dagegen einen Staatsstreich vor. Die Opposition formiert sich neu.
Der tunesische Präsident Kaïs Saïed ist nicht bereit, seine Macht zu teilen. „Bis auf Weiteres“ verlängerte er in der Nacht zum Dienstag den Ausnahmezustand, der ihm schon seit einem Monat praktisch die Alleinherrschaft sichert. In einem knappen Kommuniqué hieß es, dass die seit dem 25. Juli wegen „drohender Gefahr“ verhängten außergewöhnlichen Maßnahmen“ in Kraft bleiben.





