Taiwans Ex-Präsident in China : Was Xi mit dem historischen Treffen bezweckt

Chinas Staatschef empfängt erstmals einen früheren Präsidenten Taiwans. Damit sendet er Signale an seine Kritiker in Taipeh wie an die Nationalisten im eigenen Land.
Wie ein Staatsgast wurde Ma Ying-jeou von Xi Jinping in Peking empfangen, beinahe. Mit dem feinen Unterschied, dass Ma seit 2016 nicht mehr Taiwans Präsident ist und China die Inselrepublik als abtrünnige Provinz betrachtet. Aber am Mittwoch sandte Chinas Staats- und Parteichef wohlwollende Botschaften. „Es gibt keine Irritation, die nicht gelöst werden kann, es gibt kein Problem, das nicht diskutiert werden kann, es gibt keine Kraft, die uns trennen kann“, sagte Xi in der Großen Halle des Volkes, ihm gegenüber der 74 Jahre alte Ma.
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