Krieg gegen die Ukraine :
Selenskyj kann sich Friedenskonferenz mit Russland vorstellen

Von
Gerhard Gnauck, Warschau
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Sonntag auf einer Pressekonferenz in Kiew
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Sonntag auf einer Pressekonferenz in Kiewdpa

Der ukrainische Präsident rechnet mit zwei Friedenskonferenzen in diesem Jahr. Daran könnte auch Russland beteiligt werden. Derweil gibt es Zweifel an der von Wolodymyr Selenskyj genannten Zahl der gefallenen Soldaten.

Die ukrainischen Verteidiger stehen unter Druck. Am Montag teilte Kiew mit, die Armee habe sich nach der Stadt Awdijiwka auch aus dem nahe gelegenen Dorf Las­totschkyne zurückgezogen. Dennoch tritt Präsident Wolodymyr Selenskyj in den vergangenen Tagen betont optimistisch auf, so etwa in seiner jüngsten großen Pressekonferenz. Im Frühjahr wolle man in der Schweiz eine erste, eine „Eröffnungskonferenz“ in einem Friedensprozess abhalten. Dort „werden die Länder ein gerechtes Dokument vorstellen“; er meinte offenbar einen Entwurf für einen Waffenstillstand. Erst auf einer zweiten Konferenz, „vielleicht auf einem anderen Kontinent“, könne dann Russland zu den Verhandlungen hinzugebeten werden.

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