Proteste mit Toten : Morales stürzt Bolivien ins Chaos

Der früherer Präsident ruft zum finalen Kampf auf, zur Blockade von La Paz. Als Vorbild dient dem Linkspopulisten eine Ikone der indigenen Befreiungsbewegung.
Jetzt gibt es Tote in Bolivien. Und das nur, weil ein ehemaliger Präsident wieder zu den Wahlen antreten will, obwohl die Verfassung das untersagt. Doch Evo Morales, der Bolivien zwischen 2006 und 2019 regiert hat, mag keine leisen Töne. Sein Abgang von der politischen Bühne Boliviens, die der 65 Jahre alte Linkspopulist mehr als ein Jahrzehnt lang dominiert hat, soll laut werden.
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