FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Franziskus in Kanada :
Keine jubelnden Massen, keine Festtagsatmosphäre

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Papst Franziskus mit  Häuptlingen der indigenen Bevölkerung Kanadas am Mittwoch am Sankt-Anna-See
Papst Franziskus mit Häuptlingen der indigenen Bevölkerung Kanadas am Mittwoch am Sankt-Anna-SeeImago

Papst Franziskus hat die Indigenen in Kanada um Vergebung gebeten für die Misshandlungen an kirchlichen Schulen. Und er hat den Kolonialismus angeprangert. Aber das reicht vielen nicht.

Die „Pilgerreise der Buße“ nach Kanada, die Papst Franziskus am Freitag beendete, war anderes als alle 36. Auslandsreisen, die er zuvor unternommen hatte. Denn im Mittelpunkt stand eine Bitte um Vergebung. Schon die erste Station in Edmonton und Umgebung in der westkanadischen Provinz Alberta stand am Montag und Dienstag ganz im Zeichen der Bitte um Vergebung des Papstes im Namen der Weltkirche für das Unrecht, das indigenen Kindern und Jugendlichen in den sogenannten Residential Schools von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Schließung der letzten Heimschule im Jahre 1997 angetan worden war.

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