FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Neues Gesetz in Tunesien :
Für Kontakte mit Israel ins Gefängnis

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Schweigeminute: Das tunesische Parlament gedenkt am Donnerstag der Toten im Gazastreifen.
Schweigeminute: Das tunesische Parlament gedenkt am Donnerstag der Toten im Gazastreifen.AFP

Das tunesische Parlament debattiert über ein Gesetz, das alle Kontakte zu Israel und Israelis unter Strafe stellen soll. Die jüdische Minderheit ist besorgt.

Seit der Arabellion kam Tunesien politisch nicht zur Ruhe. Doch auf einmal scheint Einigkeit zu herrschen in dem nordafrikanischen Land, auf das der Westen seine letzten Hoffnungen gesetzt hatte. Es gebe „eine vollständige Harmonie zwischen der Position des Präsidenten, der des Parlaments und den Bestrebungen der öffentlichen Meinung“, sagte der tunesische Parlamentspräsident Brahim Bouderbala zu Beginn der Plenarsitzung: „Wir sind fest davon überzeugt, dass Palästina vom Fluss bis zum Meer befreit werden muss“, lautet die Formel, die letztlich bedeutet, dass vom Mittelmeer bis zum Jordan nur Platz für einen palästinensischen Staat, nicht aber für Israel ist.

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