Anklage auf Beihilfe zum Mord :
Justiz ermittelt gegen Kriegsgefangenenlager-Wachmann

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Kriegsgefangene im Frühsommer 1941 auf dem Weg ins Kriegsgefangenen­lager Stalag 326 (VI K) Senne
Kriegsgefangene im Frühsommer 1941 auf dem Weg ins Kriegsgefangenen­lager Stalag 326 (VI K) SenneLWL-Medienzentrum für Westfalen

Einem 95 Jahre alten Mann wird zur Last gelegt, während des Zweiten Weltkriegs im Stalag Bathorn Dienst geleistet zu haben. Dort kamen viele sowjetische Kriegsgefangene zu Tode.

Die Generalstaatsanwaltschaft im niedersächsischen Celle ermittelt gegen einen heute 95 Jahre alten  ehemaligen Wachmann eines Kriegsgefangenenlagers. Der Mann habe seinen Wohnsitz in Bayern, die Ermittler werfen ihm „Beihilfe zum Mord“ vor, berichtete die „tageszeitung“ (Montag). Dem Mann wird zur Last gelegt, zwischen Oktober 1943 und April 1945 Dienst im Kriegsgefangenen-Mannschaftslager (Stalag) VI C Bathorn geleistet zu haben. In dem Lager auf dem Gebiet der Gemeinde Hoogstede (Kreis Grafschaft Bentheim) kamen viele sowjetische Kriegsgefangene zu Tode, hieß es.

FAZ

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