Hoffnung auf Lösung : Endet das arabische Embargo gegen Qatar?

Nach dreieinhalb Jahren könnte die Qatar-Krise beigelegt werden. Das sagte der saudische Außenminister auf einer Sicherheitskonferenz in Bahrein. Kuweit und Trumps Schwiegersohn Kushner hatten vermittelt.
Nach dreieinhalb Jahren ist ein Ende der Qatar-Krise in Reichweite. Schon bald könne der Konflikt beigelegt werden, äußerte der saudische Außenminister, Prinz Faisal bin Farhan Al Saud, am Wochenende auf dem IISS Manama Dialogue, einer regionalen Sicherheitskonferenz. Die Einladungen zu einem Gipfeltreffen des Golfkooperationsrates (GCC) im Dezember, das sich dafür anböte, eine Einigung zu verkünden, sind jedenfalls schon verschickt worden. Am 5. Juni 2017 hatten Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrein und Ägypten ohne Vorwarnung die Grenzen geschlossen und den Luftraum gesperrt. Qatarische Bürger wurden ausgewiesen, die eigenen Staatsbürger aus Qatar zurückgerufen. Die Führung des eigensinnigen Emirats sollte in aller Öffentlichkeit zurechtgestutzt werden. Das Quartett verlangte von Qatar unter anderem, auf eine iranfeindliche Linie einzuschwenken und den Sender Al Dschazira zu schließen, ebenso wie eine türkische Militärbasis.





