In Italien angekommen :
Die 125 Geretteten der „Alan Kurdi“ dürfen von Bord

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Die „Alan Kurdi“ am Freitag im Hafen von Olbia im Norden Sardiniens
Die „Alan Kurdi“ am Freitag im Hafen von Olbia im Norden SardiniensAFP

Tagelang fuhr das deutsche Rettungsschiff „Alan Kurdi“ im Mittelmeer umher. Schließlich durfte es einen italienischen Hafen anlaufen. Am Freitagabend konnten die Geretteten von Bord gehen.

Die 125 Flüchtlinge auf dem deutschen Rettungsschiff „Alan Kurdi“ sind im Hafen von Olbia im Norden Sardiniens auf Covid-19 getestet worden. Gegen Abend sei mit der Ausschiffung begonnen worden, sagte Gorden Isler von der Regensburger Hilfsorganisation „Sea Eye“, die das Schiff betreibt. Zunächst hatte es geheißen, die aus Seenot Geretteten sollen an Bord zurückkehren, bis die Ergebnisse vorlägen, berichtete der italienische Rundfunk am Freitag. Nur die Frauen und Kinder sollten das Schiff verlassen dürfen. Nach Diskussionen mit den italienischen Behörden sei es der deutschen Besatzung aber gelungen, nun auch eine Lösung für die Männer zu finden, sagte Isler. Ein leeres Gebäude sei vorbereitet worden, in dem sie unterkommen könnten.

FAZ

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