Boliviens Übergangspräsidentin : Wahltaktische Manöver

Boliviens Übergangspräsidentin Jeanine Añez lässt ihre Präsidentschaftskandidatur fallen. Das schadet der linken „Bewegung zum Sozialismus“ des früheren Präsidenten Evo Morales.
Jeanine Añez hat sich aus dem Rennen um die Präsidentschaft in Bolivien zurückgezogen. Sie verzichte, um die Opposition gegen den Kandidaten Luis Arce von der „Bewegung zum Sozialismus“ (MAS) des früheren Präsidenten Evo Morales zu vereinen. Der frühere Wirtschaftsminister Arce führt die Umfragen für die Wahl am 18. Oktober klar an und würde sich derzeit im ersten Wahlgang durchsetzen, wofür 40 Prozent der Stimmen und mehr als zehn Prozentpunkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten ausreichen.





