Amokfahrt in Mannheim : „Wir können unsere Innenstädte nicht zu Festungen machen“

Am Abend legt die Bundesinnenministerin dort eine Rose nieder, wo Stunden zuvor ein Mann mit seinem Auto in eine Menschenmenge gefahren ist. Das Motiv des Deutschen ist unklar. Bürger zeigen sich erschüttert – und besorgt um die Sicherheit.
Das schwarze Auto ist demoliert, die linke Vorderseite ist eingedrückt und die Winderschutzscheibe zerbrochen. Rot-weißes Absperrband flattert um den zweitürigen Ford Fiesta, der ganz am Ende der Straße steht, einige Hundert Meter vom Mannheimer Paradeplatz entfernt. Die Spurensicherung untersucht den mutmaßlichen Tatwagen. Mit ihm ist ein Mann am Montagmittag in die Einkaufsstraße gefahren und hat dabei zwei Menschen getötet und elf weitere verletzt.
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