Tod des Partners : „Ich wäre jetzt gerne besonders viel für meine Tochter da“

Als der Partner von Kerstin stirbt, ist ihre gemeinsame Tochter vier Jahre alt. Finanzielle Unterstützung erhält sie kaum – weil sie nicht mit ihm verheiratet war. Ist das noch zeitgemäß?
Ganz fertig ist das Haus von Kerstin noch nicht. In der Einfahrt liegt Schotter, die Dusche im Bad ist ungefliest. Dafür stehen bunte Kinderschuhe im Flur, und über dem Esstisch in ihrem Wohnzimmer hängen Familienbilder. Man ahnt, wie sich die 38-Jährige ihr Familienleben hier vorgestellt hat. In den Nachbargärten hört man Kinder spielen, und man grüßt auch Fremde auf den Straßen der kleinen bayerischen Gemeinde ganz selbstverständlich.
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