Der Exot, der zum Wohltäter wurde
Bernd Siggelkow hat als Gründer des Jugendwerks Die Arche das Bild von Kinderarmut geprägt. Heute ist er etabliert, sieht die Aufgabe aber längst nicht als erfüllt an.
Damit der Wohlstand in Deutschland zunimmt, braucht es gute Bildungseinrichtungen. Auf dem Vordenker-Forum wird der Mangel daran auf eines zurückgeführt: Wertschätzung.
Bernd Siggelkow hat als Gründer des Jugendwerks Die Arche das Bild von Kinderarmut geprägt. Heute ist er etabliert, sieht die Aufgabe aber längst nicht als erfüllt an.
Das Wohl von Kindern und Jugendlichen haben fast alle Parteien im Frankfurter Rathaus im Blick. Doch nicht alle wollen etwas gegen die Armut unter ihnen tun.
Kinder- und Jugendliche sind auch in der reichen Stadt Frankfurt armutsgefährdet. Um dagegen etwas zu unternehmen, lädt die Stadt zur ersten Frankfurter Armutskonferenz ein. Der Schwerpunkt liegt bei Kinder- und Jugendarmut.
Wir definieren Armut so, dass der Anteil der Armen stabil bleibt, auch wenn sich die materielle Lage aller verbessert. Daran wird wohl auch die Kindergrundsicherung nichts ändern.
Warum droht die Kindergrundsicherung zu scheitern? Und was heißt das für Millionen Kinder in diesem Land? Darüber sprechen wir im F.A.Z. Podcast für Deutschland mit Arche-Gründer Bernd Siggelkow und F.A.S.-Korrespondent Ralph Bollmann.
Bei Kindergrundsicherung und Rentenpaket II stehen Kosten und Nutzen in besonders schlechtem Verhältnis. Die FDP mäkelt an Gesetzentwürfen herum, deren zentrale Fehler nur durch den Stopp der Vorhaben zu heilen wären.
Offenbach gilt als eine der ärmsten Städte in Deutschland. Kinder armer Familien haben oft schlechtere Bildungschancen. Offenbach geht nach Plan dagegen vor.
Ist das Vorzeigeprojekt gegen Kinderarmut auf der Zielgeraden? So wünschen es sich Befürworter der Kindergrundsicherung – doch nun wächst die Kritik.
Das Kabinett hat den Gesetzentwurf zur Kindergrundsicherung beschlossen. So soll Kinderarmut bekämpft und die Beantragung von Hilfen einfacher werden. Wie genau, zeigt unser Überblick.
CDU und CSU im Bundestag präsentieren einen Gegenvorschlag zur geplanten Kindergrundsicherung von Ministerin Paus. Die Unionsparteien setzen auf Bildung.
Frankfurt ist neben Düsseldorf die deutsche Großstadt mit der höchsten Armutsgefährdung. Bis 2024 will die Stadt darum eine Strategie gegen Kinderarmut erarbeiten.
Die Frankfurter Arbeiterwohlfahrt hat 880 bedürftigen Kindern eine Schultasche geschenkt. Darin finden sie nicht nur Materialien für den Unterricht.
Kanzler Olaf Scholz, Familienministerin Lisa Paus und Finanzminister Christian Lindner haben nach langem Ringen in der Nacht zu Montag eine Grundsatzeinigung erzielt. Nun liegen die Eckpunkte zur Kindergrundsicherung vor.
Sozialverband: „Unsäglich“. SPD: „Irrtum“. Der Finanzminister beruft sich auf amtliche Daten, sieht sich aber mit dem Vorwurf konfrontiert, deutsche Kinder gegen Flüchtlingskinder „auszuspielen“.
Versagen des Sozialstaats? Reinhard Sager, Präsident des Deutschen Landkreistags, wehrt sich gegen den Vorwurf der Familienministerin. Aber deren Kindergrundsicherung werde die Arbeit der Jobcenter erschweren.
Mehr als ein Viertel der Kinder, die mit ihren Familien von Bürgergeld leben, sind durch Fluchtmigration nach Deutschland gekommen. Alle Rezepte gegen Kinderarmut sind daran zu messen, was sie zur Integration dieser Familien beitragen.
Deutschland verzeichnet bemerkenswerte Erfolge im Kampf gegen Kinderarmut. Doch Sozialverbänden und Linkspartei gelingt es, dies zugunsten ihrer Klientelinteressen zu vernebeln. Ein funktionierendes Hilfesystem gerät damit in Gefahr.
Mit tendenziöser Interpretation von Zahlen wird linke Politik gemacht. Das schadet den Betroffenen.
Zuzug von Flüchtlingen, nicht Armut im Inland, hält die Zahl der Kinder im Bürgergeld hoch. Das zeigen amtliche Zahlen. Wie passt dazu die geplante Kindergrundsicherung? Die Kritik an dem Vorhaben wächst.
Die Deutschen sehen Maßnahmen zur Unterstützung armutsgefährdeter Kinder kritisch. Eine Mehrheit würde höhere Steuern als Finanzierungsinstrument akzeptieren.
Familienministerin Lisa Paus wollte die Kinderarmut in Deutschland abschaffen. Damit hat sie die Regierung an den Rand des Bruchs gebracht. Jetzt muss sie zurückstecken.
Die Frankfurter Sozialdezernentin Elke Voitl (Die Grünen) will im Kampf gegen Kinderarmut Bündnisse eingehen und warnt vor „Tendenz zu sozialer Segregation“.
Die Inflation verschärft Kinderarmut. Ein Vertreter des christlichen Kinder- und Jugendwerk "Die Arche" in Berlin fordert unter anderem, dass die Kindergrundsicherung mindesten 600 Euro betragen müsse.
In Wiesbaden wird ein „Bündnis gegen Armut“ gegründet und ein Sonderprogramm zur Bekämpfung von Kinderarmut aufgelegt.
Teil der „Zeitenwende“ sollen neue Prioritäten sein. Davon ist bislang im Haushalt nur wenig zu spüren. Es wird obendrauf gesattelt, ausgelagert und wegdefiniert. Die Staatsfinanzen sind kaum noch beherrschbar.
Der Blick allein auf die materielle Lage versperrt den Weg zu echten Lösungen. Armut ist mehr als fehlendes Geld. Diese Erkenntnis hat auch andere politische Maßnahmen zur Folge. Ein Gastbeitrag.
Ist Kinderarmut ein Schicksal? Die großen deutschen Sozialverbände sagen nein – und fordern höhere Leistungen für Kinder und Jugendliche. Sie reagieren damit auf einen neuen Armutsbericht.
Familienministerin Lisa Paus will die Kinderarmut bekämpfen. Doch ihre Pläne für eine Kindergrundsicherung strapazieren die Koalition – und viele Fragen sind noch offen.
Viele Familien stünden aufgrund der hohen Inflation „mit dem Rücken zur Wand“, sagt die Bundesfamilienministerin Lisa Paus. Sie fordert abermals eine deutliche Erhöhung des Kindergeldes.
Was es heißt, die Familie bei der „Tafel“ mit Lebensmitteln zu versorgen: In ihrem Roman „Feuerwanzen lügen nicht“ fragt Stefanie Höfler nach dem Wert von Freundschaft und der Notwendigkeit von Geheimnissen.
Wie lebt es sich am Rand der Gesellschaft? Und was hilft Kindern aus der Armutsfalle? In Wien gibt ein Rollenspiel Antworten.
Paus wird neue Bundesfamilienministerin. Was sind ihre Prioritäten?
Es gibt gute Gründe dafür, dass Sozialpolitik keine Aufgabe der Europäischen Union ist. Die Umstände in den Staaten sind zu verschieden – und den Vorkämpfern einer EU-Sozialpolitik geht es sowieso um etwas anderes.
Viele Gruppen streiten, wer unter der Corona-Krise mehr leidet. Arme Kinder streiten nicht mit. Wie auch? Ob sie unterstützt wurden, hing in der Pandemie von Glück und Zufall ab.
Deutlich weniger einheimische Kinder leben von Hartz IV. Dennoch ist die Zahl der Betroffenen insgesamt nur leicht zurück gegangen. Woran liegt das?
Die gute Lage am Arbeitsmarkt verbessert die wirtschaftliche Situation vieler Kinder in Deutschland kaum, geht es einer Analyse des DGB hervor.