Shell Jugendstudie :
Die „Gen Z“ hält sich für eher links – ist aber gegen Gendern

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Drei junge Männer sitzen bei sonnigem Wetter auf einer Mauer im Hafenpark. (Archivbild)
Drei junge Männer sitzen bei sonnigem Wetter auf einer Mauer im Hafenpark. (Archivbild)dpa

Die Angst vor Krieg ist groß, die Zuversicht aber auch. Junge Männer sind politisch rechter, Frauen stärker „woke“. Und die größte Gruppe lehnt das Gendern ab: Die zehn wichtigsten Ergebnisse der 19. Shell Jugendstudie.

1. Die Jugend ist politisch interessiert

Das politische Interesse junger Menschen in Deutschland ist so groß wie zuletzt kurz nach der Wiedervereinigung. Das geht aus der neuen Shell Jugendstudie hervor, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wird. Aktuell bezeichnen sich 55 Prozent der jungen Männer und Frauen als politisch interessiert, nachdem im Jahr 2002 mit 34 Prozent ein historischer Tiefstand erreicht war. Anders als noch vor fünf Jahren gibt es dabei keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern. „Politik ist nicht mehr überwiegend ,Männersache‘“, schreiben die Autoren der Studie, die der F.A.Z. vorliegt. Weil sich mit 51 Prozent auch deutlich mehr Jugendliche aktiv über Politik informieren als 2019 (36 Prozent) und weil langfristig die Bereitschaft zum politischen Engagement gewachsen ist (2024: 37 Prozent), gehen die Wissenschaftler von einer Entwicklung aus, die mehr sei als ein „kurzfristiger und medial verbreiteter Effekt einer vermeintlichen ,Generation Greta‘“.

FAZ

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