Ratlos am Hauptbahnhof
Bonn Park inszeniert am Schauspiel Frankfurt seinen eigenen Text „Das Deutschlandherz“ als eine Satire über German Angst, die gern eine Horrorgeschichte sein möchte.
Das Schauspiel Stuttgart verhandelt an zwei Abenden auf der Bühne Machtgier und Bescheidenheit, Spielwut und Spiellust, den Wahn und das kleine Glück: mit Inszenierungen von Hans Falladas „Kleiner Mann, was nun?“ und William Shakespeares „Richard III.“
Bonn Park inszeniert am Schauspiel Frankfurt seinen eigenen Text „Das Deutschlandherz“ als eine Satire über German Angst, die gern eine Horrorgeschichte sein möchte.
Vergewaltigung und K.-o.-Tropfen als Kavaliersdelikt, ein Opfer und die Selbstjustiz: Die junge Dramatikerin Lisa Wentz bringt mit „Der Abend vor dem Danach“ ein Kammerstück am Schauspiel Frankfurt zur Uraufführung.
Vor gut hundert Jahren schuf der tschechische Autor Jaroslav Hašek den subversiven „braven Soldaten Schwejk“. Brecht lieh sich die Figur für ein Stück über den Zweiten Weltkrieg. Nun trägt Jan-Christoph Gockel im Schauspiel Frankfurt den Schwejk in die ukrainische Gegenwart.
In schwarzer Limousine durch Kriegsruinen: Im Film „Vaterland“ setzt sich Sandra Hüller wieder mit deutscher Geschichte auseinander. Diesmal als Tochter von Thomas Mann. Auch zur Landtagswahl bezieht sie Stellung.
Cheerleaderin in „Heroes“, aufstrebende Musikerin in „Nashville“ und die Tochter von Ally McBeal: US-Schauspielerin Hayden Panettiere ist im Alter von 36 Jahren gestorben. Mit Wladimir Klitschko hatte sie eine gemeinsame Tochter.
Immer mehr Hollywood-Stars versuchen sich abseits der Kinoleinwand als bildende Künstler. Museen stellen ihre Werke aus, und in Galerien feiert die Celebrity Art kommerziellen Erfolg. Aber hat sie den überhaupt verdient?
Ins Schwarze getroffen: Die Serie „Spider-Noir“ verhilft Filmgewerken und Schauspiel zu altem Glanz. Das liegt auch am Spitzenensemble, allen voran Nicolas Cage, der sich irgendwo zwischen Bogart und Bugs Bunny verortet.
Man darf auch mal sehr gescheite künstlerische Witze machen: Roy Chens unterhaltsamer „Zirkus Kafka“ wird in den Kammerspielen des Schauspiels Frankfurt uraufgeführt.
Zwei Hochzeiten sind der Regisseurin zwei Hochzeiten zu viel: Tina Lanik inszeniert „Viel Lärm um Nichts“ am Schauspiel Frankfurt als bitteres Lehrstück über Männer und Frauen.
Günther Maria Halmer zeigte in seiner langen Karriere, wie man im Fernsehen in Würde altern kann. Seine Fans aber bewahren ihn für eine frühe Rolle im Herzen. Ein Nachruf.
Die Chance, einen Studienplatz im Fach Schauspiel zu erhalten, liegt bei unter zwei Prozent. Und doch versuchen Hunderte Jahr für Jahr ihr Glück bei den Aufnahmeprüfungen. Wer Angst hat vor dem Scheitern, ist hier falsch.
Ein Epos auf Abendlänge kürzen ist nicht die einzige Herkulesaufgabe, die Johanna Wehner gerade stemmt. Mit Baby und den „Buddenbrooks“ ist die Regisseurin zurück am Schauspiel Frankfurt.
Der Stadtrat in Chemnitz plant offenbar, sein Schauspiel und die Oper aus Kostengründen zusammenzulegen. Das würde nicht nur auf Kosten der Konkurrenzfähigkeit gehen – es wäre auch eine politische Dummheit.
Die amerikanische Schriftstellerin Siri Hustvedt stellt im Schauspiel Frankfurt ihr Buch „Ghost Stories“ vor und führt den Dialog mit ihrem verstorbenen Mann Paul Auster fort.
Zwei schwule Eishockey-Spieler beginnen eine heimliche Affäre: Am Freitag läuft die letzte Folge der Serie „Heated Rivalry“. Wie dreht man solche Sexszenen, und wer entscheidet, wie viel nackte Haut zu sehen ist?
Warum Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef „Antigone“ liebt und Intendant Anselm Weber zur Wahl aufruft: Beim „Dinner with Friends“ im Bockenheimer Depot wird das Schauspiel gefeiert.
Nele Stuhler und Jan Koslowski machen am Schauspiel mit „Die Affäre auf der Straße nach Monaco“ ein fluffiges Boulevardstück, maßgeschneidert für Frankfurt.
Für den Neubau von Oper und Schauspiel gründet die Stadt Frankfurt eine eigene Gesellschaft. Der Betrieb der alten Theaterdoppelanlage ist immer schwerer aufrechtzuerhalten.
Peter Handkes „Publikumsbeschimpfung“ kehrt nach Frankfurt zurück. Regisseurin Claudia Bauer inszeniert das legendäre Stück im Jubiläumsjahr am Schauspiel Frankfurt neu.
Rolf Dieter Brinkmann dokumentierte 1974 für den WDR seinen Autorenalltag mit dem Tonbandgerät. Wolfgang Menardi bringt „Die Wörter sind böse“ jetzt im Schauspiel Köln auf die Theaterbühne.
Theaterbühne, „Tatort“ und Herzkino: Peter Sattmann prägte jahrzehntelang das deutsche Fernsehen. Nun ist der Schauspieler im Alter von 77 Jahren gestorben.
Postdramatische Belastungsstörung: Die notorische Claudia Bossard verramscht Friedrich Schillers „Die Räuber“ am Deutschen Theater Berlin. Ein aberwitzig schlechter Abend, vor dem man die Schulklassen warnen sollte.
Mit dem Solo „Zack“ erobert der Schauspieler Wolfram Koch die große Bühne des Schauspiels Frankfurt und reißt sein Publikum vollends hin.
Sigourney Weaver spricht im Interview über den dritten Teil des Welthits „Avatar“, die Arbeit mit James Cameron – und verrät, was sie nach 50 Jahren noch immer am Schauspielen reizt.
Judi Dench steht nach eigenen Aussagen nicht mehr vor der Kamera, weil sie „nichts mehr sehen“ kann. Scherzen kann sie trotzdem darüber.
Seine Besetzung als neuer „The Witcher“ ist umstritten: Hollywoodstar Liam Hemsworth spricht im Interview über die berühmte Witcher-Perücke, den Rat seines Bruders Chris – und die Kritik an seinem Lächeln im Trailer.
Vor fast 25 Jahren hat Christian Weise am Frankfurter Schauspiel begeistert. Eine Zeit, die ihn geprägt hat. Jetzt kommt er wieder, mit „Arturo Ui“ .
In der Filmbranche machen sich viele Menschen Sorgen wegen KI-generierter Schauspieler. Gewerkschaften versuchen, auf die neue Situation zu reagieren – doch die Technik entwickelt sich schneller als die politischen Lösungen.
Wie werden wir das Erbe unserer Familie los? Und wollen wir das überhaupt? Anja Hillings „Spiel des Schwebens“ als Uraufführung im Schauspiel Frankfurt
Dolly Parton hat zuletzt ihre Konzertreihe aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Mit einem Facebook-Post hat ihre Schwester Freida Parton nun Sorge ausgelöst.
Um wieder mehr Filmproduktionen nach Amerika zu locken, will US-Präsident Donald Trump Filme, die im Ausland entstehen, mit Zöllen überziehen. Tatsächlich sinkt der Stern der Filmstadt Los Angeles schon seit Langem.
Vielfalt ist ein Prozess, an dem alle arbeiten müssen: Selen Kara, Ko-Intendantin am Schauspiel Essen, gibt mit „Antigone“ in Frankfurt ihr Debüt.
Das Schauspiel Köln bringt einen Nachklapp zur Recherche der Gruppe Correctiv zum sogenannten „Potsdamer Geheimtreffen“ auf die Bühne. Viel kommt dabei nicht heraus.
Die ersten Hollywood-Stars treffen fürs Filmfest in Venedig ein. Der Eröffnungsabend gehörte einem Deutschen. Und wer trug bisher das schönste Outfit? Stimmen Sie ab.
Zwischen Edgar Allan Poes Geist und Schmink-Tutorials für Werwölfe: Die Serie „Wednesday“ spinnt das Erbe der Addams Family sehenswert weiter.
Es sei nie zu spät, bei Wagner einzusteigen, sagen Entertainer Harald Schmidt und Startenor Klaus Florian Vogt. In ihrem Programm „Wagner zu Dritt“ nähern sie sich dem Komponisten auf etwas andere Weise. Ein Interview.