Wie trotzen Städte in Südeuropa der Hitze?
In Athen oder Rom sind Temperaturen um die 40 Grad im Sommer nichts Ungewöhnliches. Die Städte haben Wege gefunden, damit umzugehen – und Mittel- und Nordeuropäer könnten sich einiges davon abschauen.
In Athen oder Rom sind Temperaturen um die 40 Grad im Sommer nichts Ungewöhnliches. Die Städte haben Wege gefunden, damit umzugehen – und Mittel- und Nordeuropäer könnten sich einiges davon abschauen.
Rauschendes Sommerfest der Künste: Vier Tage lang steht Weimar im Bann der römischen Villa Massimo. Die beiden jüngsten Jahrgänge der Stipendiaten der deutschen Künstlerresidenz stellen die Resultate ihrer Aufenthalte vor.
Bücher sind angesagt, Lektüre macht attraktiv. Oder doch nicht? Und wie behandeln gute Leser eigentlich ihre Bibliothek? Über die neuesten Trends unter den „hot literati“.
Wolfram Weimer, Joe Chialo und die Folgen: Kulturpolitik wird derzeit in Deutschland von Amateuren betrieben. Gegen das Chaos, das sie anrichten, hilft eine gesetzliche Verankerung der staatlichen Förderung von Kunst.
Billy Wilder, Spielberg, DiCaprio: Viele wollten Holden Caulfield auf die Bühne oder ins Kino bringen. Dass es nie gelang, gehört zum Geheimnis dieses Romans von Weltrang – die sechsunddreißigste Folge der F.A.Z.-Serie „Amerika, wie es im Buche steht“.
Für einen Nachruf zu früh: Der Göttinger Verleger Gerhard Steidl hat keine Insolvenz angemeldet. Das haben andere für ihn getan. Wie will der wichtigste Fotobuchverleger der Welt sein kleines Imperium vor dem Ruin retten?
Otmar von Verschuer gehörte zu den führenden NS-Rassenhygienikern. Sein Cousin möchte, dass seine Taten weiter erforscht werden. Deshalb kämpft er für den Erhalt der Medizingeschichte an der Uni Frankfurt.
In Corinna Krenzers Debütroman „Eine einfache Wahrheit“ forscht eine Frau nach dem Grund für den Tod ihres Vaters. Dabei hatte das Buch anfangs eine ganz andere Handlung.
Riccardo Simonetti liest in Dauerschleife sein eigenes Manuskript und hortet Biografien von Britney Spears als Regal-Deko. Palina Rojinski lässt True-Crime-Geschenke liegen. Die beiden Podcaster verraten ihre Lese-Highlights.
Ist es mit der Sonntagsruhe bald vorbei? Der Handelsverband Hessen schließt sich den Forderungen an, Geschäfte auch am Sonntag zu öffnen. Innenstädte bräuchten „jeden Frequenzbringer“. Doch es gibt auch skeptische Stimmen.
Wie lassen sich die hohen Temperaturen besser ertragen? Wir haben die besten Ideen aus verschiedenen Städten gesammelt.
Während der Hitzewellen bieten Museen und Bibliotheken Schutz gegen die hohen Temperaturen. Diese „Dritten Orte“ sind notwendig für die Gesellschaft, werden aber oft vergessen.
Mit dem kriegsbedingt ausgelagerten Kiewer Khanenko-Nationalmuseum ist die bedeutendste Kunstsammlung der Ukraine nun im fränkischen Aschaffenburg zu sehen: Ein einmaliges Erlebnis trotz des traurigen Anlasses.
Estland ist das europäische Musterland der Digitalisierung. Die zuständige Ministerin hat ein paar überraschende Gedanken dazu.
Das kompetitive Wortassoziationsspiel aus Indonesien hat den prestigeträchtigsten Spielepreis gewonnen. Das „Kennerspiel des Jahres“ geht an „Rebirth“, das „Kinderspiel des Jahres“ an „Die Insel der Mookies“.
Einer wie er täte den Architekturdebatten hierzulande gut. Vor hundert Jahren wurde Oswald Mathias Ungers geboren, der wie kein anderer deutscher Architekt nach dem Zweiten Weltkrieg in Theorie und Praxis brillierte.
Tiefenerzähler der globalisierten Welt: Amitav Ghosh geht in seinen Romanen und Sachbüchern fesselnd der Frage nach, was Ost und West durch die Zeiten miteinander verbindet. Jetzt feiert er seinen siebzigsten Geburtstag.
In ihrem Roman „Die Nachtigall des Zaren“ erzählt Christine Wunnicke das Leben des Kastraten Filippo Balatri. Und hebt damit einen echten Schatz: Die Biographie des Sängers ist eine wahre Tragikomödie.
Evergrande-Gründer Xu Jiayin war einer der reichsten Männer Chinas, Anders Fernstedt lebt ohne Geld auf der Straße. Die beiden haben nichts miteinander zu tun – wäre da nicht eine Villa für 250 Millionen Euro am Hyde Park.
Die Debatte um die Öffnungszeiten für Läden an Sonntagen ist zurück. Die Wirtschaft erhöht den Druck auf die Politik – und könnte abermals scheitern.
Carla Burkard ist Buchbinderin. Sie arbeitet in einem kleinen Braunschweiger Betrieb und weiß, dass einzigartige Werke nicht ersetzbar sind.
Die Nacht schreibt ihre eigenen Geschichten. Batuhan Ergün hat sie gesammelt. Er wird regelmäßig für die Frankfurter Allgemeine Zeitung aus dem Frankfurter Nachtleben berichten.
Nach einem Urteil sollen studentische Stellen in der Verwaltung der Frankfurter Goethe-Uni in Tarifverträge umgewandelt werden. Hilfskräfte fürchten um ihre Jobs.
Die Bundesregierung will Bäckern und Konditoren längere Öffnungszeiten erlauben. Das reicht nicht.
Bäckereien und Bibliotheken sollen von 2027 an sonntags länger öffnen dürfen, hat die Bundesregierung angekündigt. Einzelhandelsverbänden reicht das nicht.
Durch dick und dünn mit Büchern: Wie fünf Frankfurterinnen aus dem Lesen einen Ort fester Freundschaft gemacht haben.
Mehr als ein Dramaturg: zum Tod des genialen Theaterschatzgräbers Dieter Sturm
Die einstige „Stadt des Goldes“ ist in Verruf geraten. Dabei pulsiert im Zentrum das Wirtschaftsleben, nur anders, als man es erwarten würde.
In Bologna ist die Umberto-Eco-Bibliothek eröffnet worden. Die riesige private Büchersammlung des italienischen Gelehrten, der vor zehn Jahren starb, steht nun allen Interessierten offen.
Angelika Meiers „Feierabend eines Fauns“ versammelt eine Vielzahl literarischer Formen zur Heraufbeschwörung eines Leseglücks, wie die Autorin es einmal erlebt hat. Und wir es wieder erleben wollen.
Nachrichten aus dem poetischen Dreiländereck: Róža Domašcynas Gedichtband „Unterm weißleinenen Tuch“ ist ein Einfalls- und Sprachwunder, das jeder Folklore trotzt.
Den Initiativen der bearbeiteten Materie folgen: Hans-Jörg Rheinberger versammelt Texte von Gaston Bachelard zu den bildenden Künsten.
Lichtblick in schwierigen Zeiten: Das Literaturhaus Rostock sichert die Zukunft seines Bildungsprojekts „Weltenschreiber“ für Kinder und Jugendliche. Ihre Stimmen werden gehört.
Was würden wir unserem jüngeren Ich sagen, wenn wir ihm zufällig auf einer Parkbank begegneten? Ein neuer Band enthält alle von Jorge Luis Borges autorisierten Erzählungen. Zudem erscheinen seine Reiseberichte gesammelt auf Deutsch.
Wer glaubt, eine Zeltstadt für 100 Obdachlose sei erschreckend groß, verkennt das Problem der Wohnsitzlosen in Frankfurt.
In Buenos Aires hat eine Wissenschaftlerin das Schicksal von fast 150 in der NS-Zeit vertriebenen jüdischen Musikern erforscht. Die Nachfahren wollen das Vermächtnis der Emigranten auch in Deutschland sichern.