TV-Kritik „Caren Miosga“ :
Wie eine Koalition vor laufender Kamera zerfällt

Von
Oliver Jungen
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Die Sendung „Caren Miosga“ widmete der Protestwahl von Sachsen-Anhalt noch einen Abend.
Die Sendung „Caren Miosga“ widmete der Protestwahl von Sachsen-Anhalt noch einen Abend.© Thomas Ernst

Anke Rehlinger deutet bei „Caren Miosga“ an, dass die SPD das Reformpaket aufschnüren könnte – selbst wenn damit das Ende der Koalition eingeläutet würde. Einigkeit herrschte nur in Bezug auf den Angstgegner von rechts.

Eine Woche nach der Wahl in Sachsen-Anhalt sollte man denken, sei dazu alles gesagt. Nur eben noch nicht von allen. Kurz vor der Sendung „Caren Miosga“ positionierte sich auch die Schatzmeisterin der Jungen Union, Clara von Nathusius, die im „Bericht aus Berlin“ sagte, sie glaube, mit Bundeskanzler Friedrich Merz könnten keine Wahlen mehr gewonnen werden. Sich Gesprächen mit der AfD zu verweigern, ist ihrer Meinung nach im Übrigen falsch. CSU-Chef Markus Söder hat derweil durchblicken lassen, seine Partei beteilige sich jedenfalls nicht an einem möglichen Projekt Kanzlersturz.

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