Muhammad Ali :
Sein größter Kampf

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Juni 1967: Muhammad Ali hat vor Gericht in Houston erklärt, warum er seine Armeerekrutierung verweigert. Für die Reporter hieß es damals: „No.Comment.“
Juni 1967: Muhammad Ali hat vor Gericht in Houston erklärt, warum er seine Armeerekrutierung verweigert. Für die Reporter hieß es damals: „No.Comment.“AP

Regisseur Stephen Frears hat einen Film über den Fall Muhammad Ali gegen Vereinigte Staaten gedreht. Der Abosender HBO zeigt einmal mehr, was Fernsehen dem Kino voraushaben kann.

Warum gibt es so wenige Gerichtsfilme über das berühmteste und mächtigste Gericht der Welt, den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten? Die Prozessordnung des höchsten Berufungsgerichts schließt die dramatischen Standardszenen des Genres aus. Es gibt in einer mündlichen Verhandlung beim Supreme Court keine Eröffnungsreden und keine Schlussplädoyers. Vor allem treten keine Zeugen auf. Weder Kläger noch Angeklagte werden angehört, manchmal sind die Personen, deren Namen auf den Akten stehen und in die Rechtsgeschichtsbücher eingehen, noch nicht einmal im Gerichtssaal anwesend. Nur die Anwälte werden ins Kreuzverhör genommen: Die Richter bombardieren sie mit Fragen, hauptsächlich zu rechtstechnischen Details.

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