Fall Gurlitt : Ohne Wenn und Aber: Bern nimmt das Erbe an

Ein Jahr lang zog sich der Fall um den „Schwabinger Kunstfund“. Auf diese Pressekonferenz haben alle gewartet: Nun haben Deutschland und die Schweiz eine Regelung gefunden, die Maßstäbe setzen könnte.
Das Wort des Tages lautet: Transparenz. Fast genau ein Jahr nachdem der „Schwabinger Kunstfund“ wochenlang für Schlagzeilen gesorgt hat, wurde am Montag eine Pressekonferenz anberaumt, von der ohne Übertreibung behauptet werden kann, dass die Welt auf sie gewartet hat. Monika Grütters, die Staatsministerin für Kultur, hatte zusammen mit dem Stiftungsratspräsidenten des Kunstmuseums Bern, Christoph Schäublin, und dem bayerischen Justizminister Winfried Bausback Journalisten ins Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in die Berliner Dorotheenstraße eingeladen. Schon damit gab man zu erkennen, dass der Fall, dessen Schauplätze bisher vor allem München, Salzburg und neuerdings Bern waren, in Berlin zur Chefsache erklärt worden war.





