Fall Gurlitt :
Ohne Wenn und Aber: Bern nimmt das Erbe an

Von
Julia Voss
,
Lesezeit:
Die Geschäftsbücher von Hildebrand Gurlitt stehen jetzt online auf „Lost Art“: Um Persönlichkeitsrechte zu schützen, sind manche Namen geschwärzt.
Die Geschäftsbücher von Hildebrand Gurlitt stehen jetzt online auf „Lost Art“: Um Persönlichkeitsrechte zu schützen, sind manche Namen geschwärzt.Lost Art

Ein Jahr lang zog sich der Fall um den „Schwabinger Kunstfund“. Auf diese Pressekonferenz haben alle gewartet: Nun haben Deutschland und die Schweiz eine Regelung gefunden, die Maßstäbe setzen könnte.

Das Wort des Tages lautet: Transparenz. Fast genau ein Jahr nachdem der „Schwabinger Kunstfund“ wochenlang für Schlagzeilen gesorgt hat, wurde am Montag eine Pressekonferenz anberaumt, von der ohne Übertreibung behauptet werden kann, dass die Welt auf sie gewartet hat. Monika Grütters, die Staatsministerin für Kultur, hatte zusammen mit dem Stiftungsratspräsidenten des Kunstmuseums Bern, Christoph Schäublin, und dem bayerischen Justizminister Winfried Bausback Journalisten ins Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in die Berliner Dorotheenstraße eingeladen. Schon damit gab man zu erkennen, dass der Fall, dessen Schauplätze bisher vor allem München, Salzburg und neuerdings Bern waren, in Berlin zur Chefsache erklärt worden war.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Der Blick des Kindes sprengt den Bildrahmen: Lovis Corinth, „Wilhelmine mit Ball“, 1915
Maler Lovis Corinth:
Berlin war sein Glück

Er sah sich als „kaiserlichen Deutschen“, malte expressionistisch und altmeisterlich zugleich und galt den Nationalsozialisten als entartet: Die Berlinische Galerie zeigt das faszinierende Spätwerk von Lovis Corinth.

Andreas Kilb
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt