Jüdisches Museum : Wegen Inventur geöffnet

Ein jüdisches Erbe, das es wiederzubeleben gilt: Eine Berliner Ausstellung widmet sich dem Leben des Unternehmers und Verlegers Salman Schocken. Während dieser in Deutschland in Vergessenheit geraten ist, gilt das für die USA und Israel keineswegs.
Als den seltenen Fall eines Mannes, „in dem das meist Gegensätzliche sich schöpferisch bindet“, hat Stefan Zweig Salman Schocken charakterisiert: „eine starke Persönlichkeit mit der altruistischen Fähigkeit rastloser Hingabe dieser Persönlichkeit an fremde, übergeordnete Interessen, ein ausgeprägter, sogar commercieller Sinn für das Wirkliche mit der reinen Leidenschaft für das Abstracte“.
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