FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Mansa Musa :
Der Mann, der zu viel Gold hatte

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Links ein Nomade aus Mansa Musas Zeiten. Rechts Mansa Musa I., wie er im Katalanischen Atlas von 1375 dargestellt wird.
Links ein Nomade aus Mansa Musas Zeiten. Rechts Mansa Musa I., wie er im Katalanischen Atlas von 1375 dargestellt wird.Bridgeman

Der afrikanische Herrscher Mansa Musa war so reich, dass er damit eine Inflation auslöste.

Mansa Musa, Herrscher über das Mali-Reich im 14. Jahrhundert reist standesgemäß: Fünfhundert seiner Sklaven laufen vor ihm und präsentieren kiloschwere Goldstäbe. Auf seiner Reise begleiten den König insgesamt 18 Tonnen Gold und 60 000 Menschen, darunter „12 000 junge und attraktive Sklaven“, komplett in Seide gekleidet. „Dieser Konvoi wetteifert in seinem Glanz mit der afrikanischen Sonne selbst“ – so beschreiben Chronisten den Hadsch, die Pilgerreise nach Mekka, auf der sich Mansa Musa von 1324 bis 1325 befindet. In Kairo verteilt er so viel Gold, dass das Edelmetall an Wert verliert. Als Herrscher des damals größten westafrikanischen Reichs war er vielleicht der reichste Mensch aller Zeiten.

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