Hauptstadt ohne Gläubige :
Nur noch 25 Prozent Christen in Berlin

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An Feiertagen noch gut besucht: Gläubige beim zentralen Reformationsgottesdienst für Berlin in der Nikolaikirche in Spandau.
An Feiertagen noch gut besucht: Gläubige beim zentralen Reformationsgottesdienst für Berlin in der Nikolaikirche in Spandau.dpa

Die evangelische Kirche war in Berlin und der Umgebung einmal eine religiöse und auch politische Macht. Diese Zeiten sind lange vorbei.

Nur noch ein Viertel der Berliner Einwohner gehört einer der beiden großen christlichen Kirchen an. Die evangelische Kirche kam Ende 2016 auf einen Anteil von 15,9 Prozent an der Bevölkerung. Bei den Katholiken waren es 9 Prozent. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Antwort des Senats auf eine parlamentarische Anfrage der Linken hervor. Vor zehn Jahren lag der Anteil der evangelischen und katholischen Kirchenmitglieder noch zusammen bei 30 Prozent.

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