Huthi im Roten Meer : Abgeklemmte Lebensadern des Welthandels

Neben der Straße von Hormus ist nun auch die Meerenge Bab al-Mandab für den freien Welthandel blockiert. Dabei geht es nicht nur um Öl, sondern auch um viele Waren aus Asien. Deutschland und Europa dürften besonders hart getroffen werden.
Für die Schifffahrt verschärft sich die Sicherheitslage weiter. Mit der Einnahme der Insel Mayyun durch die mit dem Iran verbündeten Huthi wächst die Bedrohung am strategisch wichtigen Bab al-Mandab erheblich. Das sogenannte Tor der Tränen führt vom Golf von Aden ins Rote Meer und damit zum Suezkanal. Vom Jemen aus könnten die Milizen – dem Muster der Mullahs in der Straße von Hormus folgend – Bab al-Mandab in Geiselhaft nehmen. Die Meerenge ist einfach zu kontrollieren, sie ist an der schmalsten Stelle nur etwa 27 Kilometer breit und damit deutlich schmaler als die Straße von Hormus, die etwa 50 Kilometer breit ist.
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