Fragile Staaten : Militär und Entwicklungshilfe sollten künftig Hand in Hand arbeiten

Der Einsatz des Westens in Afghanistan ist vor gut fünf Jahren gescheitert. Seine Lehren aber wirken bis heute nach. Ein früherer Brigadegeneral der Luftwaffe beleuchtet die Konsequenzen.
Das Ende des Kalten Krieges beendete den prägendsten Konflikt seiner Zeit und weckte die Hoffnung auf eine friedliche Welt. Damit veränderte sich die Weltlage und zugleich die Aufgaben der Bundeswehr. Sie sollte nun Teil des internationalen Krisenmanagements werden, um dauerhaften Frieden zu sichern. Die Beispiele aus Afghanistan, Irak, Syrien und der Sahelzone zeigen jedoch, wie schwer es ist, dieses Ziel in fragilen Staaten zu erreichen. Denn selbst wenn Konflikte eingedämmt sind, gelingt es vielen Staaten kaum, Sicherheit, politische Stabilität und das Wohlergehen ihrer Bürger zu gewährleisten. Frieden ist viel mehr als die Abwesenheit von Krieg – er braucht funktionierende politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Strukturen und die Abwesenheit direkter und indirekter struktureller Gewalt.
Zugriff auf alle Inhalte inklusive FAZ+ (Originalpreis: 26,80 €) jetzt nur 1,99 €
Zugriff auf alle Inhalte inklusive FAZ+ (Originalpreis: 26,80 €) jetzt nur 1,99 €
- Mit einem Klick online kündbar





