Konjunkturprogramm in Japan
cag. TOKIO, 19. Oktober. Vor einer Woche, auf der Jahrestagung von IWF und Weltbank, hat Japans Finanzminister Koriki Jojima noch berichtet, er erwarte für ...
cag. TOKIO, 19. Oktober. Vor einer Woche, auf der Jahrestagung von IWF und Weltbank, hat Japans Finanzminister Koriki Jojima noch berichtet, er erwarte für dieses Jahr ein Wachstum von 2 bis 3 Prozent. Jetzt, eine Woche später, sagte Jojima, dass Japans Regierung abermals ein schuldenfinanziertes Konjunkturprogramm plane, mit dem die Wirtschaft angekurbelt werden soll. Von umgerechnet rund 10 Milliarden Euro ist die Rede. Details sollen im November entschieden werden. „Hinter diesem Schritt steckt die Sorge über die gegenwärtige Lage der japanischen Industrie“, sagte der Finanzminister. Wegen der Euro-Krise, der sich abschwächenden Konjunktur in China und den anderen asiatischen Nachbarländern und des anhaltenden Boykotts japanischer Waren in China wegen des Streits um eine unbewohnte Inselgruppe im Ostchinesischen Meer befürchtet die Regierung, dass sich Export und Wirtschaftswachstum abschwächen, die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt gar in die Rezession rutschen könnte.





