Jungheinrich spürt Marktschwäche Probleme in neuem Werk belasten Gabelstaplerkonzern
cmu. HAMBURG, 6. November. Die schwache Nachfrage in Europa und technische Probleme in einem neuen Werk in Süddeutschland machen der Jungheinrich AG aus ...
cmu. HAMBURG, 6. November. Die schwache Nachfrage in Europa und technische Probleme in einem neuen Werk in Süddeutschland machen der Jungheinrich AG aus Hamburg zu schaffen. In den ersten neun Monaten dieses Jahres hat der Markt für Gabelstapler in Westeuropa um 3 Prozent nachgegeben. Das bekommt der drittgrößte Hersteller der Welt nach Kion und Toyota zu spüren. Da Jungheinrich zugleich die Produktion in einer neuen Fabrik im oberbayrischen Degernpoint nicht so schnell wie geplant hochfahren konnte, ist der Betriebsgewinn im dritten Quartal gesunken. Vor diesem Hintergrund dämpft der Vorstand die Erwartungen für das Gesamtjahr. Wie Jungheinrich am Mittwoch mitteilte, soll das Ergebnis vor Zinsen und Steuern in diesem Jahr zwischen 165 und 170 (Vorjahr: 150) Millionen Euro liegen. Bislang hatte Jungheinrich noch einen operativen Gewinn von 175 Millionen Euro in Aussicht gestellt. An der Börse kam die Nachricht nicht gut an. Am Vormittag verlor die Aktie zwischenzeitlich mehr als 6 Prozent an Wert und kostete noch 43 Euro.





