Jains Steilvorlage an Sparkassen und Volksbanken Das Gespenst der europäischen Einlagensicherung
Die Steilvorlage des Ko-Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank konnte Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon nicht ablehnen.
Die Steilvorlage des Ko-Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank konnte Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon nicht ablehnen. Kurz zuvor hatte Anshu Jain am Mittwoch auf einer Bankenkonferenz in Frankfurt seine Bedenken zu einer gemeinsamen Einlagensicherung in Europa geäußert. Er sei davon kein Anhänger, solange dazu die Voraussetzungen fehlten. Fahrenschon wich von seinem Redemanuskript ab und sagte: „Ich will ja keinen Keil zwischen die beiden treiben.“ Damit meinte er die Doppelspitze der Deutschen Bank aus Jain und Jürgen Fitschen. Dieser hatte vor wenigen Tagen in seiner Eigenschaft als Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) bekräftigt, dass sich Deutschland auf Dauer der Diskussion um eine gemeinsame Einlagensicherung in Europa stellen muss. Dagegen laufen Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken Sturm, denn sie wollen ihre Institutssicherung verteidigen. Damit garantieren sie jedem Kunden den vollen Einlagenschutz.





