In medias res
Der nächste Lapsus: Claus Kleber, dem Moderator des ZDF-“heute journals“, ist bei seiner Entschuldigung für seine Ausführungen über die „Umschnitte“ eines
Der nächste Lapsus: Claus Kleber, dem Moderator des ZDF-“heute journals“, ist bei seiner Entschuldigung für seine Ausführungen über die „Umschnitte“ eines CSU-Parteitagsvideos, mit denen angeblich Uli Hoeneß aus dem Bild entfernt worden sei, der nächste Fehler unterlaufen. Denn im Deutschlandfunk, auf den sich das ZDF bei seiner Berichtigung in eigener Sache als Quelle für die vermeintliche Schnitt-Causa Hoeneß berief (F.A.Z. vom 14. Mai), hatte es gar nicht geheißen, Hoeneß sei von der CSU bei dem Parteitags-Werbefilm rausgeschnitten worden. Deutschlandfunk-Korrespondent Michael Watzke hatte am 3. Mai vielmehr berichtet: „Ursprünglich hatte die Partei geplant, Bilder von CSU-Freund Uli Hoeneß in jenen Jubelfilm hineinzuschneiden ... Doch dann musste das Wahlkampfteam vieles noch mal umschneiden. Der Schüttel-Schorsch beispielsweise, also der langjährige CSU-Fraktionschef Georg Schmid, wurde rausgeschüttelt aus den Feierlichkeiten des großen Nominierungskonvents.“ So also war das „Umschneiden“ formuliert - es bezog sich auf den CSU-Politiker Schmid und nicht auf den Bayern-Präsidenten Hoeneß. Nimmt man das „heute journal“ beim Wort, geschnitten oder am Stück, wird es eng.
miha.





