EU-Beamte sollen länger arbeiten Einigung auf Reform / Gewerkschaften streiken abermals
hmk. BRÜSSEL, 27. Juni. Die rund 45 000 EU-Beamten müssen künftig länger arbeiten und sollen in Krisenzeiten keine Gehaltserhöhung mehr erhalten.
hmk. BRÜSSEL, 27. Juni. Die rund 45 000 EU-Beamten müssen künftig länger arbeiten und sollen in Krisenzeiten keine Gehaltserhöhung mehr erhalten. Darauf haben sich Unterhändler von Europaparlament und EU-Mitgliedstaaten schon in der Nacht zum Mittwoch in Brüssel geeinigt, ohne dass das - wie sonst üblich - offiziell mitgeteilt wurde. Durch die Einigung soll die EU bis 2020 knapp 2,7 Milliarden Euro sparen. Das Renteneintrittsalter wird, wie von der EU-Kommission vorgeschlagen, von 63 auf 65 Jahre hinaufgesetzt. Für neue EU-Beamte soll das Renteneintrittsalter sogar 66 Jahre betragen. Die Wochenarbeitszeit soll von 37,5 auf 40 Stunden steigen. Zudem sollen die Beamten nicht mehr automatisch bis in die höchsten Gehaltsstufen aufsteigen. Zulagen und Urlaubstage werden gekürzt.





