Die alten Fronten

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ROM, 30. JanuarNach nur zwölf Monaten einer Regierung der nationalen Einheit unter Ministerpräsident Mario Monti müsse der Reformweg fortgesetzt werden, zumal ...

ROM, 30. Januar

Nach nur zwölf Monaten einer Regierung der nationalen Einheit unter Ministerpräsident Mario Monti müsse der Reformweg fortgesetzt werden, zumal der Weg aus der Krise erst halb zurückgelegt sei. Es dürfe in Italien „nichts wieder so werden“ wie unter Silvio Berlusconi. Das sagt der Vorsitzende der christdemokratischen Zentrumsunion (UDC) Pier Ferdinando Casini und setzt sich für eine zweite Amtszeit Montis nach den Wahlen Ende Februar ein. Casini wettert gegen den früheren „primitiven Bipolarismus“ zwischen rechts und links und sieht seinen Platz neben Montis „lista civica“ in der Mitte. Aber diese Mitte wird nach den Umfragen, die ihr gut 15 Prozent der Stimmen vorhersagen, nur Mehrheitsbeschaffer sein können. Berlusconis „Volk der Freiheit“ (PdL) und der linksbürgerliche „Partito Democratico“ (PD) fallen in den alten Lagerwahlkampf wie 2008 zurück.

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