Atomkraft wird für Frankreich immer teurer

Lesezeit:

chs. PARIS, 5. Dezember. Die steigenden Kosten der Nuklearindustrie haben in Frankreich eine neue Debatte um die Energiepolitik ausgelöst.

chs. PARIS, 5. Dezember. Die steigenden Kosten der Nuklearindustrie haben in Frankreich eine neue Debatte um die Energiepolitik ausgelöst. Die an der Regierung beteiligten Grünen haben einen sofortigen Stopp der Baumaßnahmen am Reaktor vom Typ EPR-3 im nordfranzösischen Flamanville gefordert. Anlass ist die jüngste Kostenschätzung des staatlichen Stromproduzenten Électricité de France (EdF). Danach steigt der Aufwand gegenüber der letzten Prognose vom Juli 2011 um weitere 2 Milliarden Euro auf 8,5 Milliarden Euro. Zum Vergleich: 2005 sind die Kosten noch auf 3,3 Milliarden Euro beziffert worden. Der italienische Energiekonzern Enel, der mit 12,5 Prozent an dem Projekt beteiligt ist, gab am Dienstagabend den Ausstieg aus dem Projekt bekannt. Dafür muss EdF an Enel mehr als 600 Millionen Euro überweisen und die Gesamtkosten künftig allein tragen.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Fachberater Windows Infrastruktur (m/w/d)
Finanz Informatik GmbH & Co. KG
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Weitere Themen
Services