Angola kauft Portugal eine Bank ab

Lesezeit:

Lissabon, 1. August (dpa/Reuters). Mit der Privatisierung des Kreditinstituts Banco Portugués de Negocios (BPN) hat das pleitebedrohte Euroland Portugal das staatliche Verkaufsprogramm begonnen. Portugal habe ein Übernahmeangebot ...

Lissabon, 1. August (dpa/Reuters). Mit der Privatisierung des Kreditinstituts Banco Portugués de Negocios (BPN) hat das pleitebedrohte Euroland Portugal das staatliche Verkaufsprogramm begonnen. Portugal habe ein Übernahmeangebot der angolanischen Bank BIC in Höhe von 40 Millionen Euro angenommen, teilte das Finanzministerium am späten Sonntagabend in Lissabon mit. Insgesamt habe man vier Angebote erhalten, hieß es. Die BIC, die drittgrößte Bank in Angola, will den Angaben zufolge nur rund 750 der 1580 BPN-Mitarbeiter übernehmen. Die von Skandalen und Milliardenschulden geplagte BPN war Ende 2008 verstaatlicht worden. Lissabon erklärte damals, man wolle so die Ansteckung anderer Banken verhindern. Die Bank habe den Steuerzahler mit 2,4 Milliarden Euro belastet, hieß es. Der Kauf- und Übernahmevertrag soll innerhalb der nächsten sechs Monate unterzeichnet werden.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Gewerbekundenberater in Roth(m/w/d)
Sparkasse Mittelfranken-Süd
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Weitere Themen
Services