FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);VW-Großaktionäre :
Die Irrfahrt der PS-Dynastie Porsche

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Gemeinsam auf einer Porsche-Veranstaltung: Volkswagen-Chef Oliver Blume (links) mit Aufsichtsrat Wolfgang Porsche im März
Gemeinsam auf einer Porsche-Veranstaltung: Volkswagen-Chef Oliver Blume (links) mit Aufsichtsrat Wolfgang Porsche im MärzAFP

VW in Not, Audi abgehängt, Porsche ohne Glanz: Den Milliardärsfamilien um Wolfgang Porsche und Hans-Michel Piëch entgleitet ihr wichtigstes Investment. Wohin steuert der Autoclan?

Wolfgang Porsche sucht nicht die Öffentlichkeit. Eine banale Homestory über seine Beziehung mit Gabriele Prinzessin zu Leiningen und ein bisschen Celebrity-Klatsch, das muss reichen für die bunten Blätter. Lieber ist es dem 81 Jahre alten Oberhaupt der Volkswagen-Aktionärsfamilie, wenn er ein Leben abseits des Blitzlichtgewitters führen kann. Dazu passt es, wenn der Nachfahre des VW-Käfer-Erfinders Ferdinand Porsche in diesen Tagen einen Privattunnel bauen lässt, der ihm und seiner Familie ungestörten Zugang zu seiner Villa auf dem Kapuzinerberg in Salzburg ermöglichen soll. Einen halben Kilometer lang soll der Tunnel sein, an dessen Ende eine Garage mit neun Parkplätzen geplant ist. In Salzburg sind längst nicht alle begeistert darüber, dass das einstige Refugium des Schriftstellers Stefan Zweig sprichwörtlich untergraben wird.

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