Handelsvertrag : Wer profitiert vom Mercosur-Abkommen – und wer verliert?

Das Abkommen der EU mit dem südamerikanischen Staatenbund ist nach 25 Jahren Verhandlungen unterzeichnet. In der deutschen Wirtschaft herrscht verhaltener Optimismus. Einige sehen aber auch Nachteile.
An großen Worten mangelt es nicht. „Die Zustimmung des EU-Rats zum Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten ist ein Meilenstein“, lobt der Vorstandsvorsitzende des Siemens-Konzerns, Roland Busch, die jüngste Entscheidung: „Die jetzt entstehende größte Freihandelszone der Welt ist eine Win-win-Situation für alle und wird viele neue Chancen für die Menschen in Deutschland, Europa und Südamerika bieten.“ Solche Äußerungen waren in den vergangenen Tagen von vielen Politikern und Managern in Europa zu hören. Sie sind verbunden mit der Hoffnung, dem vor allem von den USA vorangetriebenen Niedergang der alten Weltordnung und des freien Welthandels endlich etwas entgegensetzen zu können. Doch es gibt auch scharfe Kritik von vermeintlichen Verlierern.





