Wochenlanger Streik : Air France bietet Piloten Rücknahme der Billigflieger-Pläne an

Seit eineinhalb Wochen streiken die Piloten von Air France. Nun lenkt das Management ein und versucht den Arbeitskampf mit ungewöhnlichen Maßnahmen zu beenden.
Die Piloten bestreiken die französische Fluggesellschaft bereits seit eineinhalb Wochen - zwei Drittel der Flüge sind ausgefallen. Die Arbeitsniederlegungen kosten das Unternehmen nach eigener Darstellung bis zu 20 Millionen Euro am Tag. Bis zum Freitag sind noch Ausstände angekündigt. Es wäre der längste Streik in der Geschichte der nach der Lufthansa zweitgrößten europäischen Fluggesellschaft. Auch aus der Politik wird Druck auf das Management ausgeübt.
Die Gewerkschaften verlangen für die Piloten der Transavia dieselben Verträge wie bei Air France. Zudem befürchten sie, dass mit dem Ausbau der Sparte Arbeitsplätze ins Ausland verlagert sowie Kurz- und Mittelstrecken an das Tochter-Unternehmen übertragen werden. Air France will mit dem Transavia-Ausbau der wachsenden Billig-Konkurrenz durch Ryanair, Easyjet und Co die Stirn bieten.





