Tod im Praktikum :
Die Briten diskutieren über Ausbeutung in Investmentbanken

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Hier wurden wohl schon viele Nächte durchgearbeitet: Merrill Lynch-Gebäude in London
Hier wurden wohl schon viele Nächte durchgearbeitet: Merrill Lynch-Gebäude in Londondpa

Nach dem Tod eines Deutschen, der als Praktikant in einer Londoner Investmentbank arbeitete, ist in Großbritannien eine Diskussion über die Arbeitsbedingungen entbrannt.

Er sei „hoch kompetitiv und ehrgeizig“, schrieb der Betriebswirtschaftsstudent in einem Interneteintrag über sich. Seine Eltern hätten ihn dazu erzogen, „in jeder Beziehung herausragend“ zu sein. Den Sommer über war er als Praktikant der amerikanischen Investmentbank Bank of America Merrill Lynch in London beschäftigt. Die Arbeitsbelastung soll dort sehr hoch gewesen sein. Jetzt ist Moritz Erhardt im Alter von 21 Jahren in London unter mysteriösen Umständen gestorben. Der junge Deutsche wurde tot im Badezimmer einer Pension, in der er gewohnt hat, aufgefunden. Unbestätigten Berichten zufolge starb er an einem epileptischen Anfall.

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