ÖRR-Beitragsservice macht großen Datenabgleich
Es ist wieder so weit: Der „Beitragsservice“ von ARD, ZDF und Deutschlandradio fragt im ganzen Land Meldedaten ab. Es gehe darum, bislang nicht erfasste Wohnungen ausfindig zu machen.
Die Regierung in Prag will die Rundfunkgebühren abschaffen. Dagegen gibt es seit Monaten Proteste. Nun hat sie ihr Vorhaben durchs Parlament gepeitscht.
Es ist wieder so weit: Der „Beitragsservice“ von ARD, ZDF und Deutschlandradio fragt im ganzen Land Meldedaten ab. Es gehe darum, bislang nicht erfasste Wohnungen ausfindig zu machen.
Der SWR hat 2025 mehr Geld eingenommen als ausgegeben. Auf 1,35 Milliarden Euro beliefen sich die Erträge, den Löwenanteil macht der Rundfunkbeitrag aus.
Einen Ertrag von über 8,7 Milliarden Euro zog der Beitragsservice von ARD und ZDF im vergangenen Jahr ein. Die Zahl wird steigen - aber was, wenn eine AfD-Landesregierung den Staatsvertrag kündigt?
In Karlsruhe ging es diese Woche nicht nur temperaturbedingt heiß her: Das Bundesverfassungsgericht verhandelte zum Rundfunkbeitrag und dem Einfluss der Länder.
Nach einer Verhandlung am Bundesverfassungsgericht steht vorläufig fest: Die Erhöhung des Rundfunkbeitrags bleibt aus. Nun wird darüber gestritten, was nun bedroht ist, der Geldbeutel von ARD und ZDF oder die Demokratie?
ARD und ZDF streiten mit den Ländern vor dem Bundesverfassungsgericht über die Rundfunkfinanzierung. Es geht um weit mehr als eine monatliche Erhöhung des Rundfunkbeitrags um 58 Cent.
Karlsruhe verhandelt heute über die Höhe des Rundfunkbeitrags. Doch die eigentliche Frage liegt woanders: Künstliche Intelligenz entscheidet längst mit, welche Informationen Bürger erreichen. Wer das verkennt, übersieht die Machtverschiebung unserer Zeit.
Am Dienstag verhandelt das Bundesverfassungsgericht über die Beschwerde von ARD und ZDF zum Rundfunkbeitrag. Die Anstalten wollen mehr Geld. Die Richter werden fragen: Wie kommen die Milliardensummen zustande?
Das Bundesverfassungsgericht befasst sich mit dem Rundfunkbeitrag. ARD und ZDF klagen auf dessen Erhöhung. Sollten sie gewinnen, ist die Frage, was sie davon haben.
Weil die Länder den Rundfunkbeitrag zum 1. Januar 2025 nicht anhoben, reichten ARD und ZDF Klage beim Bundesverfassungsgericht ein. Nun verhandeln die Richter, was „Rundfunkfreiheit“ mit Blick auf die Einnahmen der Sender bedeutet.
Eine Kommission des Landtags von Sachsen-Anhalt fordert mehr Reformen von ARD und ZDF. Die CDU will Gehälter deckeln und kann sich vorstellen, dass ein bundesweiter öffentlich-rechtlicher Sender reicht.
Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg weist sieben Klagen gegen den Rundfunkbeitrag ab. Die Kläger kritisieren politische Einseitigkeit, das Gericht sieht im öffentlich-rechtlichen Gesamtangebot indes kein Defizite.
Die Gebührenkommission KEF empfiehlt, den Rundfunkbeitrag ab 1. Januar 2027 um 28 Cent pro Monat zu erhöhen. Als „Finanzbedarf“ erkennt sie bei ARD, ZDF und Deutschlandradio für vier Jahre rund 42 Milliarden Euro an.
Die Beitragskommission KEF will die Erhöhung des Rundfunkbeitrags mildern: Statt 58 gäbe es für ARD und ZDF monatlich 14 Cent mehr. Politiker, die ARD und ZDF für reich genug halten, sehen sich bestätigt. Was ist da los?
Das Verwaltungsgericht Lüneburg weist Klagen sogenannter „Beitragsblocker“ gegen den Rundfunkbeitrag ab. Sie könnten nicht belegen, dass es dem Programm der Öffentlich-Rechtlichen insgesamt an Vielfalt und Ausgewogenheit mangele.
Der Zwischenbericht der Gebührenkommission KEF sieht für 2027 und 2028, trotz steigenden „Finanzbedarfs“ der Öffentlich-Rechtlichen, einen verringerten Anstieg beim Rundfunkbeitrag vor. Die Zahlen sind erstaunlich.
US-Präsident Trump droht der britischen Rundfunkanstalt BBC mit einer Milliardenklage und setzt ein Ultimatum. Auslöser ist eine Dokumentation, in der Aussagen von ihm ohne klare Kennzeichnung zusammengeschnitten werden.
Zum ersten Mal dürfen Richter prüfen, ob die Öffentlich-Rechtlichen wirklich vielfältig genug sind. Kommt jetzt die große Klagewelle gegen ARD, ZDF und Deutschlandradio?
Das Bundesverwaltungsgericht hat ein Urteil zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk gefällt, das neue Maßstäbe setzt: Gerichte können die gebotene Programmvielfalt fortan prüfen. Eine Frau aus Bayern hatte gegen den Rundfunkbeitrag geklagt.
In Brüssel beraten die Verteidigungsminister von EU und NATO, die SPD lässt eine Einigung beim Wehrdienst in letzter Minute platzen und das Bundesverwaltungsgericht beschäftigt sich mit dem Rundfunkbeitrag. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Das Bundesverfassungsgericht wird dieses Jahr nicht mehr über die Beschwerde von ARD und ZDF gegen die ausgefallene Erhöhung des Rundfunkbeitrags entscheiden. Die Sender müssen ihre Etats neu planen.
Das neue Gebührenmodell für ARD und ZDF steht vor dem Aus. Drei Länder sagen Nein zu einer automatischen Erhöhung des Rundfunkbeitrags, solange ARD und ZDF in Karlsruhe klagen. Damit sind die Landtage weiter gefragt.
Für eine Zweitwohnung muss man keinen Rundfunkbeitrag zahlen. Man kann sich befreien lassen. Das wissen nur wenige. Könnten die Gemeinden nicht darauf hinweisen? Wir haben gefragt.
Karlsruhe hat eine Verfassungsbeschwerde gegen den Rundfunkbeitrag als unzulässig zurückgewiesen. Der Kläger, ein säumiger Zahler, monierte eine mangelnde Staatsferne in den Gremien des MDR.
Der österreichische Verfassungsgerichtshof bestätigt die Verfassungskonformität des Rundfunkbeitrags. Die Haushaltsabgabe verstoße nicht gegen das Gleichheitsgebot.
US-Zollerpressung +++ Rundfunkbeitrag +++ Serie „Einig Vaterland?“
Der Rundfunkbeitrag soll reformiert werden – besonders eine Zahlungsart ist davon betroffen. Was ist künftig zu beachten? Und welche Konsequenzen hat ein Zahlungsverzug? Ein Überblick.
Im Jahr 2024 hat der Beitragsservice 8,74 Milliarden Euro an Rundfunkbeiträgen eingenommen. Knapp 47 Millionen Beitragskonten sind angemeldet, 3,73 Millionen befanden sich in einem Mahnverfahren.
Der Beitragsservice zieht für ARD, ZDF und Deutschlandradio das Geld ein. Wie er das macht, treibt Bürger in den Wahnsinn. Leser haben uns berichtet. Wir schildern drei Fälle.
Unser Autor unterrichtet neben seinem Studium in Schulen Medienkompetenz. Warum das so notwendig ist? Ein Erfahrungsbericht.
Die Gebührenkommission Kef feiert in Berlin ihr fünfzigjähriges Bestehen. Dass die Länder den Rundfunkbeitrag nicht wie empfohlen erhöhen, gefällt dem Kef-Chef Martin Detzel nicht. Und so sagt er es auch.
Die Finanzkommission Kef feiert fünfzigjähriges Bestehen. Sie ist für die Länder beim Festlegen des Rundfunkbeitrags unentbehrlich. Perfekt ist sie nicht. Was sollte sich ändern? Verfassungsrechtler Peter M. Huber hat Vorschläge.
Ein Hund kriegt Post: Jagdhund-Rüde Urax sollte dem Beitragsservice Auskunft über seine Rundfunkgeräte geben. Das Tier nutze an seinem „Arbeitsplatz“ aber weder Rundfunk noch Internet, versichert seine Besitzerin.
Die Ministerpräsidenten werden sich am 12.März wohl nicht wie geplant mit der Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks befassen. Der Grund ist die Klage von ARD und ZDF vor dem Bundesverfassungsgericht.
Die neue Regierung in Thüringen hofft, dass ARD und ZDF die Klage zum Rundfunkbeitrag doch sein lassen. Warum, verrät Stefan Gruhner (CDU), Chef der Staatskanzlei.
Die Rundfunkkommission der Länder wollte die Chefs von ARD und ZDF davon überzeugen, ihre Verfassungsklage zum Rundfunkbeitrag zurückzunehmen. Doch die Sender bleiben dabei.