Frankreich sondiert neue Kampfjetpartnerschaft
Das Kampfflugzeugkapitel zwischen Deutschen und Franzosen ist beendet. Vor allem ein neuer möglicher Partner wird nun umworben.
Das Kampfflugzeugkapitel zwischen Deutschen und Franzosen ist beendet. Vor allem ein neuer möglicher Partner wird nun umworben.
Das FCAS-Projekt scheiterte, doch Briten, Italiener und Japaner kommen mit ihrem Kampfjet gut voran. Nun stößt ein viertes Land als „Beobachter“ dazu.
Taiwan will mit Schwärmen von Drohnen Peking abschrecken. Gleichzeitig entsteht eine Alternative zu Chinas Drohnenexporten: Taiwans Ausfuhren steigen rasant.
Das Projekt eines deutsch-französischen Kampfflugzeugs ist gescheitert. René Obermann, der scheidende Chairman von Airbus, mahnt die Europäer nun umso dringlicher zur besseren Zusammenarbeit. Unter dem Druck des Ukrainekriegs sieht er ermutigende Veränderungen.
Europäische Industrieunternehmen, so heißt es oft, sitzen auf einem „Datenschatz“, den sie als strategische Ressource besser nutzen sollten. Der entscheidende Punkt: Nicht alle Daten sind gleich wertvoll. Unterschiedliche Datenbestände schaffen auf grundlegend unterschiedliche Weise Wert.
Deutschland und Frankreich bemühen sich um gemeinsame neue Projekte in der Rüstung – auch in einer bislang nur von Nuklearmächten beherrschten Technik. Zwei europäische Konzerne bringen sich in Stellung.
Das Münchner Unternehmen sammelt 1,8 Milliarden Dollar ein und wird nun mit 18 Milliarden Dollar bewertet. Erstmals beteiligen sich Wall-Street-Banken.
Condor ist auf der Suche nach Investoren und hat dabei auch Fluggesellschaften aus dem Golf im Blick. Manche aus der Branche fühlen sich bei dem Vorgehen an Air Berlin erinnert. Condor-Chef Gerber widerspricht.
Gleich drei Nachbauten der Junkers F 13 von 1919 sind beim Fliegerfest in Gelnhausen an diesem Wochenende dabei. Das Fluggefühl lässt sich für Passagiere wie in einer Zeitreise erleben.
Der Flugzeughersteller rechnet damit, dass sich die Weltflotte bis 2045 fast verdoppelt. Zudem wechseln Airlines auf neue, verbrauchsärmere Flugzeuge. Europa sorgt nur für einen Bruchteil der prognostizierten Nachfrage.
Airbus prognostiziert eine kolossale Nachfrage nach neuen Flugzeugen. Dass davon nur wenige nach Europa gehen könnten, sollte der Politik aber zu denken geben.
Die Rechtspopulistin Marine Le Pen ist schuldig gesprochen – darf aber trotzdem für die Präsidentschaft kandidieren. Wie das möglich ist und was das für die französische Demokratie bedeutet.
Wirtschaftsvertreter ringen um Orientierung, wer in Paris künftig das Sagen hat. Gespräche mit Le Pen & Co. sind normal geworden – nicht aber Übereinstimmungen.
Der Münchner Drohnenhersteller schließt eine Finanzierungsrunde mit 1,2 Milliarden Dollar ab. Damit wird das Unternehmen mit acht Milliarden Dollar bewertet und ist das zweitteuerste Rüstungs-Start-up in Europa.
Frankreichs politische Starre hinterlässt an den Märkten Spuren. Dabei haben die Aktien der sechs wertvollsten Konzerne ein beträchtliches Kurspotential.
Das Projekt für ein deutsch-französisches Kampfflugzeug ist gescheitert. Paris arbeitet an einem Plan B – und Berliner Entscheidungen stoßen auf Kritik.
Die Präsidentin des BSI, ein Vorstandsmitglied der Bundesbank und die hessische Digitalministerin skizzieren den Weg zu europäischer digitaler Souveränität. Sie verlangen einen „Airbus-Moment“ für Chips und KI. Aber nicht nur das.
Ein Airbus auf dem Weg nach Tel Aviv meldet einen Notfall. Das israelische Militär reagiert sofort – kurz darauf stellt sich das Ganze als Fehlalarm heraus.
Deutschland rüstet stark auf, auch im All. Das Bremer Unternehmen OHB macht das zu einem Schlüsselakteur. Dessen Chef äußert sich auch zur Kritik der Franzosen.
Ein geplatztes Rüstungsprojekt, ein neuer Anlauf mit europäischen Partnern – und ein ziviles Geschäft, das Rekorde anpeilt. Airbus hat viel vor. Kann der Konzern auf beiden Feldern liefern?
Nach dem Fund von Rissen an Flügelbauteilen ordnet die Europäische Luftfahrtbehörde kurzfristige Untersuchungen an. Worum es geht.
Industriepolitisch ist der deutsche Staatseinstieg bei KNDS richtig. Doch er darf nur ein kurzer Zwischenschritt sein.
Die Bundesregierung will beim Panzerbauer KNDS einsteigen und hat sich darüber nun mit Paris geeinigt. Dort deutet man den Schritt als positives Signal – nach dem FCAS-Fiasko.
Er liebt Flugzeuge, fliegen mag er nicht. Trotzdem steht Martin Oelschläger fast jede Woche auf einer Besucherplattform des Frankfurter Flughafens. Sein Kanal „MaddinTV“ hat 61.000 Zuschauer aus aller Welt.
Charles III. spart – vor allem an Verwandten auf dem Balkon des Buckingham-Palasts, Willem-Alexander hebt ab, und Markus Söder huldigt dem queeren Märchenkönig Ludwig II. Unser royaler Wochenrückblick.
Spanische Rüstungsunternehmen wollen das europäische Kampfflugzeug mit Deutschland weiterbauen. Aber Madrid prüft auch Optionen in Schweden und der Türkei.
Lufthansa investiert in die Ausstattung in der Kabine, aber auch in die Wartung. Das frei gewordene Terminal 2 sorgt in Frankfurt zudem für mehr Platz.
Was unterscheidet diese Krise von allen anderen? Im Live-Podcast der F.A.Z. reden der Historiker Plumpe und der Sprecher des Jungen Wirtschaftsforums Schramm über das Ende des deutschen Geschäftsmodells.
Ein Triebwerksproblem stoppt auf Teneriffa den Heimflug des Papstes. König Felipe überlässt Leo XIV. kurzerhand sein Regierungsflugzeug.
Es ist nicht nur das Aus für das Projekt FCAS. Auch bei deutschen Plänen für den Weltraum und der Militärstrategie fragt man in Paris: Wo bleiben wir? Wo Polen?
Nirgendwo sonst auf der Welt täuscht der erste Blick kolossaler als in Los Angeles, das ein zentraler Spielort der Fußball-WM ist: Auf der Suche nach einer Stadt, die umso unsichtbarer wird, je näher man ihr kommt – und umso fesselnder.
Heute beginnt die Fußball-WM der Superlative. Die EZB erhöht wohl erstmals seit drei Jahren die Zinsen. Und es startet der erste Prozess zum Millionenraub von Gelsenkirchen. Der F.A.Z.-Frühdenker.
In der Flugverkehrsentwicklung zählt Deutschland zu Europas Schlusslichtern, eine neue Strategie der Regierung soll das ändern. Die beschreibt Probleme akkurat, bleibt konkrete Antworten aber schuldig.
Die Regierung legt eine Kursbestimmung für die Luftfahrt vor. Für das gescheiterte Kampfjetprojekt FCAS setzt der Bund jetzt auf eine Alternative unter „maßgeblicher Beteiligung der deutschen Luftindustrie“.
FCAS ist nicht das erste fehlgeschlagene internationale Rüstungsprojekt. Eine Geschichte guter Absichten ohne guten Ausgang.
Personalkürzungen schließt der Chef der Fluggesellschaft Emirates in der aktuellen Krise kategorisch aus. Er will expandieren – auch in Deutschland.