Panama Papers : Zweifel an Camerons Offshore-Beichte

Der britische Premier hat zwar zugegeben, Vermögen auf den Bahamas gehalten zu haben, aber auch betont: Von Steuertricks könne keine Rede sein. Doch die Zweifel an seiner Darstellung wachsen.
Am Montag deklarierte David Cameron die Briefkastenfirma in Panama noch als „private Angelegenheit“. Vier Tage später hat er nun eingestanden, dass er und seine Ehefrau zwischen 1997 und 2010 an einem Investmentfonds beteiligt waren, der Anfang der achtziger Jahre in Panama mithilfe der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca gegründet worden war. Die Beichte kommt spät: Von Montag bis Donnerstagabend nämlich erweckte Cameron durch ausweichende und unvollständige Antworten den Eindruck, er habe etwas zu verbergen.





