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Siemens-Personalvorstand Kugel : „Rassismus darf nicht toleriert werden“

  • -Aktualisiert am

Janina Kugel in ihrem Büro in der Siemens-Zentrale in München Bild: Andreas Müller

Siemens-Personalvorstand Janina Kugel über den Stellenabbau in Görlitz und den Aufstieg der AfD, über schlipsfreie Büros und verbohrte Jungakademiker

          7 Min.

          Frau Kugel, Sie streichen 2900 Stellen in Deutschland. War’s das jetzt mit dem Personalabbau bei Siemens?

          In meinem Job können Sie nie sagen: Das war’s jetzt. Mal wächst ein Bereich, dann schrumpft ein anderer. Darauf müssen wir reagieren. Im konkreten Fall kämpfen unsere Geschäfte mit einem dauerhaften und strukturellen Wandel bei der fossilen Energieerzeugung. Die Nachfrage ist drastisch gesunken bei weltweiten Überkapazitäten. Sosehr wir uns das auch wünschen würden: Das Geschäft kommt nicht in der alten Größenordnung zurück.

          Für Deutschland haben Sie versprochen, ohne betriebsbedingte Kündigungen auszukommen.

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