Nach der Finanzkrise :
Irische Bank verdient wieder Geld

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Vor der „Bank of Ireland“ in Dublin
Vor der „Bank of Ireland“ in Dublindpa

Die Bank of Ireland musste im Zuge der Finanzkrise mit Steuergeldern vor dem Kollaps gerettet werden. Nun schreibt sie erstmals wieder schwarze Zahlen.

Die Bank of Ireland hat 2014 erstmals seit der Finanzkrise wieder schwarze Zahlen geschrieben. Das staatlich gestützte Institut wies am Freitag einen bereinigten Vorsteuergewinn von 921 Millionen Euro aus nach einem Verlust von 564 Millionen Euro im Jahr zuvor.

Konzernchef Richie Boucher führte den ersten Gewinn seit 2008 unter anderem auf ein anziehendes Kreditgeschäft zurück. Zudem hätte die Bank dank der Erholung der irischen Wirtschaft Rückstellungen für faule Hypotheken auflösen können. Daneben profitiere sie davon, dass sie auch in Großbritannien und damit gleich in zwei Ländern mit kräftigem Wirtschaftswachstum stark vertreten sei.

An der Börse wurden die Zahlen mit einem saftigen Kursplus belohnt: Die Aktien legten mehr als sechs Prozent zu.

Das Geldhaus will nun im kommenden Jahr mit Vorbereitungen beginnen, um wieder eine Dividende ausschütten zu können. Es war mit Steuergeldern vor dem Kollaps bewahrt worden und gehört seitdem zu 14 Prozent dem Staat. Irland war von der Finanzkrise stark in Mitleidenschaft gezogen worden und musste mit Milliardenhilfen der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF) gestützt werden.

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