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Bild: REUTERS

Coca-Cola kauft Anteile an einer Energy-Drink-Firma, Electrolux ist an GE-Haushaltssparte interessiert und Ergo will einen griechischen Versicherer kaufen.

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          Telecom Italia wehrt sich gegen die Expansionspläne von Telefonica

          Telecom Italia wehrt sich gegen die Expansionspläne seines spanischen Konkurrenten Telefonica in Brasilien. Die Italiener bestätigten am Donnerstagabend Gespräche mit dem französischen Medienkonzern Vivendi über eine Zusammenlegung der jeweiligen Aktivitäten in Brasilien. In der vergangenen Woche hatte bereits die Nachrichtenagentur Bloomberg über entsprechende Verhandlungen berichtet.

          Chiquita: Bananen und Orangen passen nicht zusammen - Cutrale-Angebot abgelehnt

          Der Bananenriese Chiquita will sich nicht mit Orangen einlassen. Das Übernahmeangebot des Saftherstellers The Cutrale Group sei unangemessen und nicht im besten Interesse des Unternehmens und seiner Aktionäre, teilte Chiquita am Donnerstag mit. Der Verwaltungsrat habe einstimmig beschlossen, am ursprünglich geplanten Zusammenschluss mit dem irischen Bananenhändler Fyffes festzuhalten. Dem Orangensafthersteller und dem mit ihm zusammen bietenden Firmenkonglomerat Safra Group würden daher keine Informationen gegeben, es werde zu diesem Zeitpunkt auch keine Diskussion und Verhandlungen geben.

          Coca-Cola kauft Anteil an Energy-Drink-Firma

          Coca-Cola will sich mit Energy Drinks stärken. Der amerikanische Getränkemulti steigt für 2,15 Milliarden Dollar (1,6 Milliarden Euro) mit 16,7 Prozent beim kalifornischen Spezialisten Monster Beverages ein, wie die Unternehmen am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) bekanntgaben. Die Beteiligung ist Teil einer langfristigen Partnerschaft. Coca-Cola bringt seine Energy-Drink-Sparte bei Monster ein und stellt zwei Aufsichtsräte. Monster tritt im Gegenzug alle seine restlichen Getränkemarken ab und bedient dafür künftig exklusiv das Geschäft mit Energy Drinks bei Coca-Cola. Die Monster-Aktie stieg um mehr als 20 Prozent, Coca-Cola notierte leicht im Plus.

          Electrolux ist an GE-Haushaltssparte interessiert

          Electrolux ist an der Haushaltsgerätesparte des amerikanischen Konzerns General Electric (GE) interessiert. Dies teilte der schwedische Hersteller von Haushaltsgeräten, dem auch die bekannte deutsche Marke AEG gehört, am Donnerstag in Stockholm mit und bestätigte damit teilweise einen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Darin hatte es geheißen, dass Electrolux einer der beiden Interessenten an der zum Verkauf stehenden GE-Sparte ist. Der andere sei das noch junge amerikanische Unternehmen Quirky, hatte Bloomberg in der Nacht auf Donnerstag berichtet. In der Meldung stand zudem, dass ein Verkauf GE rund zwei Milliarden Dollar in die Kassen spülen könnte. GE hatte 2008 schon einmal versucht, die Sparte loszuwerden. Damals scheiterte das Geschäft aber an der Finanzkrise, in der sich die meisten Konzerne mit größeren Übernahmen zurückhielten.

          Ergo will griechischen Versicherer kaufen

          Die Ergo Versicherungsgruppe will den griechischen Versicherer ATE Insurance kaufen. Mit der Übernahme werde Ergo zum größten Schaden/Unfall-Versicherer in Griechenland, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Düsseldorf mit. Der Kaufpreis von 90,1 Millionen Euro geht an den bisherigen Eigentümer, die griechische Piräus Bank. Die Behörden müssten noch zustimmen. „Ergo glaubt an die Erholung der griechischen Wirtschaft“, teilte die Munich-Re-Tochter mit. Das Land habe im Vergleich zum Rest der Europäischen Union eine niedrige Versicherungsdurchdringung. Wachstumschancen würden vor allem im Bereich Schaden/Unfall gesehen. Die Prämieneinnahmen der griechischen Ergo-Tochter Ergo Hellas 2013 von 135 Millionen Euro stammten fast komplett aus dem Segment. In dem Bereich liege auch der Schwerpunkt von ATE Insurance. Die Gesellschaft erzielte 2013 Prämieneinnahmen von 170 Millionen Euro.

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