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Weitere Meldungen : UBS muss in Amerika mit weiterer Milliardenstrafe rechnen

  • Aktualisiert am

Bild: Reuters

Die UBS hat offenbar mit dem amerikanischen Justizdepartement auch im neu aufgerollten Libor-Skandal eine Einigung erreicht und bei bei der Sanierung von Air Berlin geht es aus Sicht des neuen Vorstandschefs Stefan Pichler um die Existenz der kriselnden Fluggesellschaft.

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          VW-Konzern mit Absatzminus im April - Schwache Kernmarke bremst

          Rückläufige Verkäufe bei der Kernmarke VW sowie in Brasilien und Russland haben den Absatz beim Volkswagen-Konzern im April insgesamt ins Minus gedrückt. Die Zahl der weltweiten Auslieferungen sank im April im Vergleich zum Vorjahresmonat konzernweit um 1,3 Prozent auf 853 200 Fahrzeuge, wie Europas größter Autokonzern am Freitagabend in Wolfsburg mitteilte. Dies ist der erste konzernweite Absatzrückgang in einem Einzelmonat seit mindestens Anfang 2012, wie ein VW-Sprecher sagte.

          Kein Durchbruch bei Karstadt-Tarifverhandlungen

          Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der angeschlagenen Warenhauskette Karstadt haben bislang keinen Durchbruch gebracht. Sie wurden am Freitagabend nach Verdi-Angaben auf einen unbestimmten Zeitpunkt vertagt. „Die Gespräche sind nach der einseitigen Entscheidung der Eigentümerseite, weitere fünf Filialen zu schließen, nicht einfacher geworden“, sagte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft, Arno Peukes. Das Treffen in Frankfurt/Main war die achte Runde, ohne dass sich bisher eine Lösung abgezeichnet hat.

          Presse: UBS muss in Amerika mit weiterer Milliardenstrafe rechnen

          Die UBS hat nun offenbar mit dem amerikanischen Justizdepartement (DoJ)im Fall um Devisenmanipulationen und auch im neu aufgerollten Libor-Skandal eine Einigung erreicht. Presseberichten zufolge sollen Details zu diesem Vergleich am kommenden Mittwoch veröffentlicht werden. Es wird mit einer Gesamtstrafe von bis zu einer Milliarde US-Dollar gerechnet.

          Vossloh startet Verkauf des Lokomotivbau-Geschäfts

          Der Verkehrstechnikkonzern Vossloh führt erste Gespräche über den geplanten Verkauf des Lokomotivenbaugeschäfts. „Das Interesse war von Anfang an sehr groß“, sagte Finanzvorstand Oliver Schuster der „Börsen-Zeitung. Es gebe Interessenten für den ganzen Geschäftsbereich und solche, die nur Teile davon haben wollten.

          Pläne für Roaming-Gebühren rufen Welle der Kritik hervor

          Die Pläne der EU-Staaten, die Roaming-Gebühren für Handynutzer im Ausland doch nicht abzuschaffen, sind auf breite Kritik gestoßen. „Roaming-Gebühren passen nicht zur Idee von Europa und zur Idee des digitalen Binnenmarkts“, sagte der frühere niedersächsische Ministerpräsident und jetzige EU-Parlamentarier David McAllister (CDU) der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Es mache keinen Sinn, dass es unterschiedliche Gebühren gebe. „Verbraucher sind sich häufig gar nicht bewusst, in welche Gebührenfallen sie dabei tappen.“

          Symrise plant weitere Zukäufe

          Der Duft- und Aromahersteller Symrise plant weitere Zukäufe. „Aktuell haben wir fünf bis zehn Kandidaten in der Prüfung und schauen, ob es Sinn macht und eine Übernahme refinanzierbar wäre“, sagte Vorstandschef Heinz-Jürgen Bertram der „Welt am Sonntag“. Gesucht werde dabei insbesondere nach Ergänzungen im Rahmen des bereits bestehenden Portfolios. „Wir sind mittlerweile sehr gut aufgestellt und brauchen anders als noch in den vergangenen Jahren keine neuen Kompetenzfelder“, sagte Bertram.

          Air-Berlin-Chef zur Sanierung: "Letzter Schuss"

          Bei der Sanierung von Air Berlin geht es aus Sicht des neuen Vorstandschefs Stefan Pichler um die Existenz der kriselnden zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft. „Das hier ist unser letzter Schuss, wir müssen es jetzt schaffen, es gibt keinen zweiten Versuch mehr“, sagte Pichler der „Süddeutschen Zeitung“. „Air Berlin hat über Jahre Geld verbrannt.“

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          Individuelle Mobilität : Ein Lob auf das Auto

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