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Photovoltaik : Siemens macht Solarsparte mangels Käuferinteresse dicht

  • Aktualisiert am

In den Sand gesetzt Bild: dapd

Erst wollte Siemens Weltmarktführer in der Solarthermie werden, dann verkaufen, jetzt kommt offenbar das endgültige Aus.

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          Nach der vergeblichen Suche eines Käufers zieht der Münchener Siemens-Konzern einen Schlussstrich unter seinen kostspieligen Ausflug ins Solargeschäft. Die Solarsparte werde geschlossen, schreibt das Handelsblatt. Von der Entscheidung sind 280 Arbeitsplätze vor allem in Israel betroffen.

          Siemens hatte im Jahr 2009 den israelischen Solarthermie-Spezialisten Solel für 284 Millionen Euro übernommen. Mit Solel wollte Siemens Weltmarktführer in der Solarthermie werden. Die Investition in die israelische Firma erwies sich allerdings als Fehlschlag.

          Eine Milliarde versemmelt

          Ende Oktober 2012 hatte Siemens bereits angekündigt, den Ausflug ins Solargeschäft zu beenden und sich von dem Solargeschäft zu trennen. Damals hieß es, es würden Gespräche mit Interessenten geführt. Doch nun soll der Bereich geschlossen werden. Dies dürfte Siemens laut Handelsblatt noch einmal einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag kosten. Damit würden sich die Gesamtbelastungen für Siemens einschließlich der bisher aufgelaufenen operativen Verluste auf knapp eine Milliarde Euro belaufen.

          Von Siemens war kurzfristig keine Stellungnahme erhältlich. Ein Siemens-Sprecher bestätigte dem Handelsblatt, dass die Fertigung in Kürze eingestellt werden solle. Siemens werde laufende Projekte aber zu Ende bringen und auch die Gewährleistungspflichten in den nächsten Jahren erfüllen.

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